Top Ten Classic Anlagetipp der Woche


05.07.10 09:30
Euro fondsxpress

München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Euro fondsxpress" empfehlen den Top Ten Classic als Anlagetipp der Woche.

Der Name des Top Ten Classic sei Programm: Seit August 1999 sei das Produkt auf dem Markt und zähle damit zu den ersten Dachfonds in Deutschland - ein echter Klassiker. Er sei als Gemeinschaftsprojekt von zehn freien Finanzberatern entstanden, die als Top Ten Gruppe in Nürnberg ihre Dienstleistungen anbieten würden.

Verantwortlich für den Dachfonds sei seit dessen Auflegung Max Zellhuber. In der Anfangszeit habe der Fonds das Prinzip verfolgt, durch eine einfache Auswahl guter Aktienfonds Zuwächse zu generieren. "Doch das war Unsinn, weil wir feststellten, dass immer wieder starke Rückschläge möglich sind und das Buy-and-Hold-Prinzip heutzutage nicht mehr funktioniert", sage Zellhuber.

Seit 2003 verlasse sich das Team daher auf ein quantitatives System. Die verschiedenen Anlageklassen könnten dabei einen Anteil von null bis 100 Prozent im Portfolio haben. Allerdings lege der Top Ten Classic meist einen Schwerpunkt auf Aktienfonds. Derzeit würden sie knapp 53 Prozent des Vermögens ausmachen, Cash und Rentenfonds würden derzeit jeweils 19 Prozent beisteuern. Der Rest seien sonstige Anlagen wie etwa Mischfonds.

Einmal wöchentlich entscheide der Computer, wie die Allokation des Fonds aussehen solle. Dabei werfe das Modell keinen Blick auf die Märkte, sondern auf die einzelnen Fonds. Sobald es ein Kaufsignal ausmache, werde gekauft, sofern das Momentum stark sei und die Investitionsquote dies zulasse.

"Im Prinzip ist es für das System egal, ob ein Fonds gut ist oder nicht. Er muss nur verlässliche Kauf- und Verkaufssignale aufweisen", verrate ZeIlhuber. Um das zu gewährleisten, würden sich im Top Ten Classic nur Produkte mit einem klar definierten Spektrum finden, wie zum Beispiel Fonds für nordamerikanische Aktien oder für Minentitel. International anlegende Produkte würden hingegen - wegen ihres fehlenden Fokus - nicht ausgewählt.

Neben der technischen Analyse würden bei einer Kaufentscheidung auch fundamentale Daten eine Rolle spielen. Das Hauptziel des Fonds sei es, starke Verluste zu vermeiden. Dazu werde beim Kauf eines Fonds ein Risikopuffer festgelegt, der aus der ihm eigenen Volatilität errechnet werde. "Damit ist es technisch nicht möglich, dass ein Fonds unkontrolliert fällt", sage Zellhuber.

Der Top Ten Classic hat sich bewährt - ein gutes Produkt um durch das schwierige Fahrwasser zu kommen, so die Experten von "Euro fondsxpress". (Ausgabe 26 vom 02.07.2010) (05.07.2010/fc/a/f)