proud@work purpose Fonds: 08/2022-Bericht, Wertrückgang von 2,3% - Fondsanalyse


16.09.22 11:30
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Der Fonds proud@work investiert in nationale und internationale Aktien und Anleihen von Unternehmen, deren Mitarbeiter stolz darauf sind, in dem Unternehmen beschäftigt zu sein, so die Experten von Aramea Asset Management.

Dieser Stolz werde im Wesentlichen durch das Unternehmen Great Place to Work ermittelt. Great Place to Work unterstütze Unternehmen bei der Entwicklung einer attraktiven Arbeitsplatz-, Vertrauens- und Unternehmenskultur.

Die Erholung der Risikoaktiva im Juli habe sich im August zunächst fortsetzen können. Der DAX etwa sei in Richtung eines Kursstands von fast 14.000 Punkten geklettert. Einhergegangen sei diese Aufwärtsbewegung an den Aktienmärten mit fallenden Renditen an den Anleihemärkten. Die Hoffnung auf eine Abkehr seitens der US-Notenbank von ihrer sehr aggressiven Zinsanhebungspolitik sei der Haupttreiber dieser Entwicklung gewesen. Je näher das jährliche Symposium von Jackson Hole gerückt sei, desto stärker sei jedoch die Überzeugung seitens des Marktes gebröckelt, dass die FED tatsächlich kurz davorstehen könnte, ihre Geldpolitik weniger aggressiv auszurichten.

Auf der Tagung habe Jerome Powell dann auch eine sehr "hawkishe" Rede gehalten, die letztlich keinen Zweifel daran gelassen habe, dass die FED selbst in eine deutliche Abkühlung der US-Wirtschaft hinein die Zinsen weiter anheben werde. Mehr noch: Eine Abkühlung der Konjunktur bzw. des Arbeitsmarktes sei notwendig und werde angestrebt, um den aktuell besorgniserregenden Inflationstrend zu stoppen.

Somit sei dann die zweite Monatshälfte von einem abermals deutlichen Anstieg der Risikoaversion sowie steigenden Zinsen geprägt gewesen. Aktienmärkte in Europa seien rasch in Richtung ihrer Jahrestiefststände gefallen. Aktien in den USA würden derweil noch ein gutes Stück über diesen Niveaus handeln. Neben Technologieaktien seien es im August dann auch wieder Aktien von Herstellern langlebiger Konsumgüter gewesen, die angesichts der sich verschlechternden Stimmung unter den Konsumenten unter die Räder geraten seien.

An den Rentenmärkten seien die Zinsen vor allem in der zweiten Monatshälfte deutlich angestiegen. Auch die Risikoprämien hätten sich spürbar ausgeweitet, sodass die Monatsperformance insgesamt im August über nahezu alle Segmente hinweg negativ gewesen sei. Angesichts weiter steigender Leitzinsen und womöglich weiter steigender Inflation in Europa sei die Situation für Rentenmarktanleger äußerst schwierig geblieben.

Die Zinskurve in den USA habe sich weiter invertiert und mit mehr als -50 Basispunkten die stärkste negative Steigung seit mehreren Jahrzehnten erreicht. Der Euro sei im August derweil wieder unter die Parität gefallen und spitze die Inflationssituation für die EZB weiter zu. (Stand vom 31.08.2022) (16.09.2022/fc/a/f)





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