Metzler Wertsicherungsfonds 98: 12/2022-Bericht, Wertzuwachs von 0,05% - Fondsanalyse


24.01.23 10:00
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Metzler Wertsicherungsfonds 98 besteht in der langfristigen Wertsteigerung seiner Anlagen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Die Verluste innerhalb eines Kalenderjahres sollten dabei auf 2 Prozent begrenzt werden. Ziel sei es, jeweils am Jahresende einen Mindestnettoinventarwert je Anteil (bereinigt um Dividendenausschüttungen) zu erhalten, der 98 Prozent des Nettoinventarwertes je Anteil zu Beginn des Kalenderjahres entspreche. Um dieses Ziel zu erreichen, verfolge der Fonds eine Wertsicherungsstrategie.

In Übereinstimmung mit dem Anlageziel strebe der Fonds an, negative Erträge innerhalb eines Kalenderjahres auf 2 Prozent zu begrenzen. Die Erreichung dieses Zieles könne nicht garantiert oder gewährleistet werden.

Der Fonds verfolge sein Anlageziel durch Investitionen an Rentenmärkten in Europa und Aktienmärkten weltweit. Der Fonds lege sein Vermögen überwiegend in europäischen Zins- und Anleihederivaten sowie Aktienindexderivaten globaler Anbieter an. Darüber hinaus könne der Fonds direkt in europäische Anleihen, Aktien globaler Emittenten und aktienähnliche Wertpapiere investieren. Der Fonds könne in Anleihen investieren, die von Unternehmen und Staaten begeben würden und über ein Investment-Grade-Rating oder ein vergleichbares Rating verfügen würden. Das Aktienexposure des Fonds dürfe 20 Prozent des Nettoinventarwertes nicht übersteigen. Bankguthaben, das nicht für Sicherheitsleistungen oder Prämienzahlungen auf Derivategeschäfte benötigt oder direkt in Aktien oder Anleihen angelegt werde, könne in Geldmarktinstrumenten angelegt werden.

Während es im November noch deutliche Kurserholungen gegeben habe, habe sich der Trend für die globalen Aktienmärkte im Dezember erneut ins Negative gedreht. Maßgeblich entscheidend für diese Entwicklung sei unter anderem die Reaktion der Marktteilnehmer auf die angekündigte Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank zur Monatsmitte gewesen.

Die bestimmenden Themen des vergangenen Jahres seien auch im Dezember persistent gewesen, sodass eine Jahresendrally an den Aktienmärkten ausgeblieben sei. Viele der bedeutendsten Leitindices hätten das Jahr somit mit zweistelligen negativen Renditen beendet.

Analog zu den Aktienmärkten seien auch die Anleihemärkte im Dezember erneut unter Druck geraten. Folglich seien die Zinsen 10-jähriger Staatsanleihen bester Bonität im Dezember kontinuierlich angestiegen, während sie im November noch deutlich gefallen seien. Auf Jahressicht lasse sich somit ebenfalls ein massiver Preisverfall von Staatsanleihen feststellen.

Der Fonds sei in den Dezember mit einer Aktienquote von rund 0,3 Prozent und einem Rentenanteil von etwa 3 Prozent gestartet, was auf Fondsebene einer Duration von 0,2 Jahren entsprochen habe. Die Quoten würden sich immer mit Blick auf die Wertuntergrenze zum Jahresende, die bei 98 Prozent des Volumens vom Jahresanfang liege, und die aktuelle Marktentwicklung ergeben.

Entsprechend der Strategie hätten die Experten von Metzler Asset Management die Aktienallokation sowie die Duration aufgrund des sehr geringen verbliebenen Risikobudgets auf dem sehr niedrigen Niveau gehalten. Zum Ende des Berichtsmonats habe die Aktienquote bei etwa 0,3 Prozent und die Duration bei etwa 0,2 Jahren gelegen, was einer Rentenquote von etwa 3 Prozent im Fonds entsprochen habe. (Stand vom 30.12.2022) (24.01.2023/fc/a/f)






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