Metzler Wertsicherungsfonds 98: 10/2022-Bericht, Wertzuwachs von 0,62% - Fondsanalyse


21.11.22 11:30
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Metzler Wertsicherungsfonds 98 besteht in der langfristigen Wertsteigerung seiner Anlagen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Die Verluste innerhalb eines Kalenderjahres sollten dabei auf 2 Prozent begrenzt werden. Ziel sei es, jeweils am Jahresende einen Mindestnettoinventarwert je Anteil (bereinigt um Dividendenausschüttungen) zu erhalten, der 98 Prozent des Nettoinventarwertes je Anteil zu Beginn des Kalenderjahres entspreche. Um dieses Ziel zu erreichen, verfolge der Fonds eine Wertsicherungsstrategie.

In Übereinstimmung mit dem Anlageziel strebe der Fonds an, negative Erträge innerhalb eines Kalenderjahres auf 2 Prozent zu begrenzen. Die Erreichung dieses Zieles könne nicht garantiert oder gewährleistet werden.

Der Fonds verfolge sein Anlageziel durch Investitionen an Rentenmärkten in Europa und Aktienmärkten weltweit. Der Fonds lege sein Vermögen überwiegend in europäischen Zins- und Anleihederivaten sowie Aktienindexderivaten globaler Anbieter an. Darüber hinaus könne der Fonds direkt in europäische Anleihen, Aktien globaler Emittenten und aktienähnliche Wertpapiere investieren. Der Fonds könne in Anleihen investieren, die von Unternehmen und Staaten begeben würden und über ein Investment-Grade-Rating oder ein vergleichbares Rating verfügen würden. Das Aktienexposure des Fonds dürfe 20 Prozent des Nettoinventarwertes nicht übersteigen. Bankguthaben, das nicht für Sicherheitsleistungen oder Prämienzahlungen auf Derivategeschäfte benötigt oder direkt in Aktien oder Anleihen angelegt werde, könne in Geldmarktinstrumenten angelegt werden.

Im Oktober hätten sich ab der Monatsmitte die globalen Aktienmärkte erholt. Viele der wichtigsten Leitindices hätten dabei auf Monatssicht ein deutliches Plus verzeichnet. Im zurzeit sehr turbulenten Marktumfeld sei die kommende Entwicklung allerdings höchst ungewiss. Mögliche Szenarien würden dabei von einer Jahresendrally bis hin zu einem verstärkten Abschwung reichen. Ausschlaggebend für diese hohe Unsicherheit sei insbesondere das weiterhin angespannte makroökonomische Umfeld.

So erscheine trotz der derzeitigen Entspannung bei den Erdgaspreisen in Europa aufgrund der gut gefüllten Speicher und des milden Wetters eine Rezession sowohl in Europa als auch in Nordamerika weiterhin als nahezu unausweichlich. Zudem sei die Inflationsproblematik bisher noch nicht gebannt, sodass der momentane Zinserhöhungszyklus der Zentralbanken wohl noch kein Ende gefunden habe.

Im Zuge dessen seien die Zinsen 10-jähriger Staatsanleihen bester Bonität im Oktober erneut angestiegen und hätten mitunter Niveaus erreicht, die zuletzt Anfang der 2010er Jahre zu beobachten gewesen seien.

Der Fonds sei in den Oktober mit einer Aktienquote von rund 0,5% und einem Rentenanteil von etwa 4% gestartet, was auf Fondsebene einer Duration von 0,3 Jahren entsprochen habe. Die Quoten würden sich immer mit Blick auf die Wertuntergrenze zum Jahresende, die bei 98% des Volumens vom Jahresanfang liege, und der derzeitigen Marktentwicklung ergeben.

Entsprechend der Strategie seien die Aktienallokation sowie die Duration wegen des sehr geringen verbliebenen Risikobudgets auf dem sehr niedrigen Niveau gehalten worden. Zum Ende des Berichtsmonats habe die Aktienquote bei etwa 0,3% und die Duration bei etwa 0,2 Jahren gelegen, was einer Rentenquote von etwa 3% im Fonds entsprochen habe. (Stand vom 31.10.2022) (21.11.2022/fc/a/f)






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