Metzler Wertsicherungsfonds 98: 08/2022-Bericht, Wertrückgang von 0,26% - Fondsanalyse


21.09.22 11:07
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Metzler Wertsicherungsfonds 98 besteht in der langfristigen Wertsteigerung seiner Anlagen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Die Verluste innerhalb eines Kalenderjahres sollten dabei auf 2% begrenzt werden. Ziel sei es, jeweils am Jahresende einen Mindestnettoinventarwert je Anteil (bereinigt um Dividendenausschüttungen) zu erhalten, der 98% des Nettoinventarwertes je Anteil zu Beginn des Kalenderjahres entspreche. Um dieses Ziel zu erreichen, verfolge der Fonds eine Wertsicherungsstrategie.

In Übereinstimmung mit dem Anlageziel strebe der Fonds an, negative Erträge innerhalb eines Kalenderjahres auf 2% zu begrenzen. Die Erreichung dieses Zieles könne nicht garantiert oder gewährleistet werden.

Der Fonds verfolge sein Anlageziel durch Investitionen an Rentenmärkten in Europa und Aktienmärkten weltweit. Der Fonds lege sein Vermögen überwiegend in europäischen Zins- und Anleihederivaten sowie Aktienindexderivaten globaler Anbieter an. Darüber hinaus könne der Fonds direkt in europäische Anleihen, Aktien globaler Emittenten und aktienähnliche Wertpapiere investieren. Der Fonds könne in Anleihen investieren, die von Unternehmen und Staaten begeben würden und über ein Investment-Grade-Rating oder ein vergleichbares Rating verfügen würden. Das Aktienexposure des Fonds dürfe 20% des Nettoinventarwertes nicht übersteigen. Bankguthaben, das nicht für Sicherheitsleistungen oder Prämienzahlungen auf Derivategeschäfte benötigt oder direkt in Aktien oder Anleihen angelegt werde, könne in Geldmarktinstrumenten angelegt werden.

Mitte August habe die zwischenzeitliche Bärenmarktrally an den globalen Aktienmärkten abrupt geendet. Die Märkte seien zu den alten Mustern zurückgekehrt und hätten in der zweiten Monatshälfte deutlich nachgegeben. Die Aktienmärkte würden somit auf einen turbulenten Monat zurückblicken, in welchem zwischenzeitliche Kursgewinne zum Monatsende mitunter wieder vollständig abgegeben worden seien. Ausschlaggebend seien unter anderem Rezessionsängste der Anleger gewesen. Dabei habe die Kapitalmarktakteure insbesondere die Frage bewegt, ob sich das erstrebenswerte Szenario einer ausbleibenden harten Rezession der US-Wirtschaft noch realisieren lasse.

Mit einer Rekordinflation in der Eurozone seit Einführung des Euro von 9,1% habe die Inflationsdynamik zudem weiterhin maßgeblich das Geschehen geprägt. Zur Inflationsbekämpfung würden zukünftige größere Zinsschritte der Zentralbanken zunehmend wahrscheinlicher.

Im Zuge der hohen Inflationsraten seien auch die Anleihemärkte erneut unter Druck geraten. Folglich seien die Zinsen 10-jähriger Staatsanleihen bester Bonität im August kontinuierlich gestiegen, während sie im Juli noch gefallen seien.

Der Fonds sei in den August mit einer Aktienquote von rund 1,0% und einem Rentenanteil von etwa 6% gestartet, was auf Fondsebene einer Duration von 0,4 Jahren entsprochen habe. Die Quoten würden sich immer mit Blick auf die Wertuntergrenze zum Jahresende, die bei 98% des Volumens vom Jahresanfang liege, und der aktuellen Marktentwicklung ergeben.

Entsprechend der Strategie sei die Aktienallokation infolge der fallenden Aktienmärkte reduziert worden. Die Aktienquote habe zum Ende des Berichtsmonats bei etwa 0,8% gelegen. Die Duration sei, aufgrund der stark steigenden Zinsen, ebenfalls reduziert worden und habe zum Monatsende bei etwa 0,3 Jahren gelegen, was einer Rentenquote von etwa 5% im Fonds entsprochen habe. (Stand vom 31.08.2022) (21.09.2022/fc/a/f)






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