Metzler Wertsicherungsfonds 98: 05/2022-Bericht, Wertminderung von 0,12% - Fondsanalyse


23.06.22 09:00
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Metzler Wertsicherungsfonds 98 besteht in der langfristigen Wertsteigerung seiner Anlagen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Die Verluste innerhalb eines Kalenderjahres sollten dabei auf 2% begrenzt werden. Ziel sei es, jeweils am Jahresende einen Mindestnettoinventarwert je Anteil (bereinigt um Dividendenausschüttungen) zu erhalten, der 98% des Nettoinventarwertes je Anteil zu Beginn des Kalenderjahres entspreche. Um dieses Ziel zu erreichen, verfolge der Fonds eine Wertsicherungsstrategie.

In Übereinstimmung mit dem Anlageziel strebe der Fonds an, negative Erträge innerhalb eines Kalenderjahres auf 2% zu begrenzen. Die Erreichung dieses Zieles könne nicht garantiert oder gewährleistet werden.

Der Fonds verfolge sein Anlageziel durch Investitionen an Rentenmärkten in Europa und Aktienmärkten weltweit. Der Fonds lege sein Vermögen überwiegend in europäischen Zins- und Anleihederivaten sowie Aktienindexderivaten globaler Anbieter an. Darüber hinaus könne der Fonds direkt in europäische Anleihen, Aktien globaler Emittenten und aktienähnliche Wertpapiere investieren. Der Fonds könne in Anleihen investieren, die von Unternehmen und Staaten begeben würden und über ein Investment-Grade-Rating oder ein vergleichbares Rating verfügen würden. Das Aktienexposure des Fonds dürfe 20% des Nettoinventarwertes nicht übersteigen. Bankguthaben, das nicht für Sicherheitsleistungen oder Prämienzahlungen auf Derivategeschäfte benötigt oder direkt in Aktien oder Anleihen angelegt werde, könne in Geldmarktinstrumenten angelegt werden.

Die Aktienmärkte hätten sich im Laufe des Monats Mai nach den vergangenen Kursverlusten einigermaßen stabilisiert. Einige Indices hätten den Monat sogar mit leichten Gewinnen abgeschlossen. Dennoch bleibe die Lage an den Märkten angespannt. Anhaltend hohe Inflationszahlen mit parallel steigenden Zinsen könnten mittelfristig in eine Stagflation führen. Ob es eine Erholung an den Märkten oder einen echten Bärenmarkt geben werde, bleibe abzuwarten.

Insbesondere der anhaltend hohe Inflationsdruck habe die Anleihemärkte weiter unter Druck gesetzt. Beginnende Lohnsteigerungen und die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale hätten die Zentralbanken weiter unter Druck gesetzt. Auf Monatssicht seien die Zinsen 10- jähriger Staatsanleihen bester Bonität auf globaler Ebene erneut deutlich gestiegen.

Der Fonds sei in den Mai mit einer Aktienquote von rund 0,9% und einem Rentenanteil von etwa 4% gestartet, was auf Fondsebene einer Duration von 0,2 Jahren entsprochen habe. Die Quoten würden sich immer mit Blick auf die Wertuntergrenze zum Jahresende, die bei 98% des Volumens vom Jahresanfang liege, und der aktuellen Marktentwicklung ergeben.

Entsprechend der Strategie sei die Aktienallokation infolge der schwachen Aktienmärkte weiter reduziert worden. Die Aktienquote habe zum Ende des Berichtsmonats bei etwa 0,6% gelegen. Die Duration sei, aufgrund der steigenden Zinsen, auf dem sehr niedrigen Niveau gehalten worden und habe zum Monatsende bei etwa 0,2 Jahren gelegen, was einer Rentenquote von etwa 4% im Fonds entsprochen habe. (Stand vom 31.05.2022) (23.06.2022/fc/a/f)






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