Metzler Wertsicherungsfonds 96: 10/2022-Bericht, Wertverlust von 0,08% - Fondsanalyse - Fondsanalyse


16.11.22 11:00
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Wertsicherungsfonds 96 TR strebt als Anlageziel eine möglichst hohe Partizipation an den globalen Aktien- und Rentenmärkten bei gleichzeitiger Einhaltung einer auf das Kalenderjahresende bezogenen Wertuntergrenze an, so die Experten von Metzler Asset Management.

Die Wertuntergrenze werde jeweils zum Kalenderjahresanfang festgelegt und betrage in der Regel 96 Prozent des am vorangegangenen Kalenderjahresende festgelegten Nettoinventarwertes (bereinigt um wiederangelegte Beträge und Steuerabschläge). Verlustvermeidung, Kapitalerhalt oder die Einhaltung der Wertuntergrenze könnten zu keiner Zeit garantiert oder gewährleistet werden. Beim Kauf innerhalb eines Jahres könne ein erhöhtes Risiko bestehen.

Es würden Aktien, aktiengleichwertige Wertpapiere sowie Derivate darauf, fest und variabel verzinsliche Wertpapiere sowie Derivate darauf und Geldmarktinstrumente erworben. Daneben könnten Wandel- und Optionsanleihen, Indexzertifikate und sonstige verbriefte Schuldtitel, andere marktfähige Wertpapiere, Investmentanteile sowie in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente hinzu erworben werden.

Im Oktober hätten sich ab der Monatsmitte die globalen Aktienmärkte erholt. Viele der wichtigsten Leitindices hätten dabei auf Monatssicht ein deutliches Plus verzeichnet. Im zurzeit sehr turbulenten Marktumfeld sei die kommende Entwicklung allerdings höchst ungewiss. Mögliche Szenarien würden dabei von einer Jahresendrally bis hin zu einem verstärkten Abschwung reichen. Ausschlaggebend für diese hohe Unsicherheit sei insbesondere das weiterhin angespannte makroökonomische Umfeld.

So erscheine trotz der derzeitigen Entspannung bei den Erdgaspreisen in Europa aufgrund der gut gefüllten Speicher und des milden Wetters eine Rezession sowohl in Europa als auch in Nordamerika weiterhin als nahezu unausweichlich. Zudem sei die Inflationsproblematik bisher noch nicht gebannt, sodass der momentane Zinserhöhungszyklus der Zentralbanken wohl noch kein Ende gefunden habe.

Im Zuge dessen seien die Zinsen 10-jähriger Staatsanleihen bester Bonität im Oktober erneut angestiegen und hätten mitunter Niveaus erreicht, die zuletzt Anfang der 2010er Jahre zu beobachten gewesen seien.

Der Fonds sei in den Oktober mit einer Aktienquote von rund 0,7% und einem Rentenanteil von etwa 3% gestartet, was auf Fondsebene einer Duration von 0,2 Jahren entsprochen habe. Die Quoten würden sich immer mit Blick auf die Wertuntergrenze zum Jahresende, die bei 96% des Volumens vom Jahresanfang liege, und der derzeitigen Marktentwicklung ergeben.

Entsprechend der Strategie seien die Aktienallokation sowie die Duration wegen des sehr geringen verbliebenen Risikobudgets auf dem sehr niedrigen Niveau gehalten worden. Zum Ende des Berichtsmonats habe die Aktienquote bei etwa 0,3% und die Duration bei etwa 0,2 Jahren gelegen, was einer Rentenquote von etwa 3% im Fonds entsprochen habe. (Stand vom 31.10.2022) (16.11.2022/fc/a/f)






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