Metzler Wertsicherungsfonds 93: 08/2022-Bericht, Wertverlust von 0,78% - Fondsanalyse - Fondsanalyse


15.09.22 09:00
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler Wertsicherungsfonds 93 A strebt als Anlageziel eine möglichst hohe Partizipation an den globalen Aktien- und Rentenmärkten bei gleichzeitiger Einhaltung einer auf das Kalenderjahresende bezogenen Wertuntergrenze an, so die Experten von Metzler Asset Management.

Die Wertuntergrenze werde jeweils zum Kalenderjahresanfang festgelegt und betrage in der Regel 93% des am vorangegangenen Kalenderjahresende festgelegten Nettoinventarwertes (bereinigt um wiederangelegte Beträge und Steuerabschläge). Verlustvermeidung, Kapitalerhalt oder die Einhaltung der Wertuntergrenze könne zu keiner Zeit garantiert oder gewährleistet werden. Beim Kauf innerhalb eines Jahres könne ein erhöhtes Risiko bestehen.

Es würden Aktien, aktiengleichwertige Wertpapiere sowie Derivate darauf, fest und variabel verzinsliche Wertpapiere sowie Derivate darauf und Geldmarktinstrumente erworben. Daneben könnten Wandel- und Optionsanleihen, Indexzertifikate und sonstige verbriefte Schuldtitel, andere marktfähige Wertpapiere, Investmentanteile sowie in Wertpapieren verbriefte Finanzinstrumente hinzu erworben werden.

Mitte August habe die zwischenzeitliche Bärenmarktrally an den globalen Aktienmärkten abrupt geendet. Die Märkte seien zu den alten Mustern zurückgekehrt und hätten in der zweiten Monatshälfte deutlich nachgegeben. Die Aktienmärkte würden somit auf einen turbulenten Monat zurückblicken, in welchem zwischenzeitliche Kursgewinne zum Monatsende mitunter wieder vollständig abgegeben worden seien. Ausschlaggebend seien unter anderem Rezessionsängste der Anleger gewesen. Dabei habe die Kapitalmarktakteure insbesondere die Frage bewegt, ob sich das erstrebenswerte Szenario einer ausbleibenden harten Rezession der US-Wirtschaft noch realisieren lasse.

Mit einer Rekordinflation in der Eurozone seit Einführung des Euro von 9,1% habe die Inflationsdynamik zudem weiterhin maßgeblich das Geschehen geprägt. Zur Inflationsbekämpfung würden zukünftige größere Zinsschritte der Zentralbanken zunehmend wahrscheinlicher.

Im Zuge der hohen Inflationsraten seien auch die Anleihemärkte erneut unter Druck geraten. Folglich seien die Zinsen 10-jähriger Staatsanleihen bester Bonität im August kontinuierlich gestiegen, während sie im Juli noch gefallen seien.

Der Fonds sei in den August mit einer Aktienquote von rund 6% und einem Rentenanteil von etwa 18% gestartet, was auf Fondsebene einer Duration von 1,2 Jahren entsprochen habe. Die Quoten würden sich immer mit Blick auf die Wertuntergrenze zum Jahresende, die bei 93% des Volumens vom Jahresanfang liege, und der aktuellen Marktentwicklung ergeben.

Entsprechend der Strategie sei die Aktienallokation infolge der fallenden Aktienmärkte reduziert worden. Die Aktienquote habe zum Ende des Berichtsmonats bei etwa 5% gelegen. Die Duration sei, aufgrund der stark steigenden Zinsen, ebenfalls reduziert worden und habe zum Monatsende bei etwa 0,7 Jahren gelegen, was einer Rentenquote von etwa 10% im Fonds entsprochen habe. (Stand vom 31.08.2022) (15.09.2022/fc/a/f)






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