LBBW Zyklus Strategie R Fonds: 07/2022-Bericht, Wertzuwachs von 2,1% - Fondsanalyse


09.09.22 09:00
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Ziel der Anlagepolitik des LBBW Zyklus Strategie R ist es, bei Beachtung des Risikogesichtspunktes einen möglichst hohen Vermögenszuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von LBBW Asset Management.

Der LBBW Zyklus Strategie sei ein dividendenorientierter Fonds, der Erkenntnisse aus der "Behavioral Finance" (Börsenpsychologie) nutze. Anhand eines eigens entwickelten Dividenden-Zyklus würden Aktien selektiert und deren Kaufzeitpunkt bestimmt. Die Strategie habe das Ziel einer positiven Jahresperformance bei gleichzeitig hohem ordentlichem Ertrag und niedriger Volatilität (Schwankungsbereich). Den Anlageschwerpunkt würden derzeit Euroland-Aktien bilden. Sollte das Modell keine geeigneten Aktien anzeigen, so erfolge eine Investition im Rahmen der vorgegebenen Anlagegrenzen z.B. in Anleihen. Mehr als 50% des Aktivvermögens des Fonds würden in Kapitalbeteiligungen i. S. d. § 2 Absatz 8 Investmentsteuergesetz ("InvStG") angelegt.

Die USA befänden sich nach dem zweiten negativen Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Folge in einer technischen Rezession. Der immer deutlicher werdenden Eintrübung der konjunkturellen Perspektiven zum Trotz seien die Notenbanken vorerst auf Straffungskurs geblieben. Die US-Zentralbank (FED) habe die Leitzinsen im Juli um weitere 0,75% auf 2,50% erhöht. Die Europäische Zentralbank (EZB) habe im Juli ihren Straffungszyklus mit der ersten Zinserhöhung seit elf Jahren begonnen. Mit 0,50% habe die EZB damit die seit 2014 andauernde Phase negativer Leitzinsen beendet.

Unterdessen seien die Erwartungen zum Ausmaß der Zinsanhebungen auf beiden Seiten des Atlantiks deutlich zurückgegangen. Dies habe am Anleihemarkt zu kräftigen Renditerückgängen geführt. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen habe Ende Juli bei nur noch rund 2,7% und die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen zum Monatsende bei rund 0,8% gelegen. Damit hätten die Renditen um rund 0,9% für US-Staatsanleihen bzw. sogar ca. 1,2% bei Bundesanleihen unterhalb der Hochstände Mitte Juni gelegen. Fallende Renditen in Kombination mit weitgehend positiv aufgenommenen Unternehmensberichten hätten zeitgleich auch eine Stabilisierungsphase der Aktienmärkte eingeleitet.

Der DAX habe den Monat Juli mit einem Kurszuwachs von ca. 5,48% beendet. Der marktbreite STOXX Europe 600 habe rund 7,76% gewonnen. US-Standardwerte hätten den Monat mit ca. 9,2% Kursgewinn beendet und US-Technologiewerte hätten im Durchschnitt um ca. 12,4% zugelegt (jeweils in US-Dollar). Der Euro habe weitere 2,6% zum US-Dollar verloren und bei ca. 1,022 US-Dollar je Euro geschlossen.

Die Volatilität (Häufigkeit und Intensität der Preisschwankungen) des Fonds habe innerhalb des letzten Laufzeitjahres bei rund 18,36% gelegen und sei damit geringer als beispielsweise die des EURO STOXX 50-Index gewesen, welche bei ca. 22,17% gelegen habe. Die Nettoaktienquote zum Monatsende habe sich mit rund 64,4% ermittelt. Mit der Auswahl und Gewichtung innerhalb der Branchen seien im Juli mit dem Immobiliensektor (z.B. Gecina), der Versorgungsbranche (z.B. Iberdrola) und dem Bausektor (z.B. Saint Gobain) jeweils relative Vorteile erzielt worden, hingegen die Gewichtung in der Energiebranche (z.B. Repsol) und in Technologieunternehmen (z.B. ASM International) sowie kein Bestand in Automobilwerten hätten sich im Marktvergleich als weniger gut erwiesen. Der Schwerpunkt der Investitionen habe nach Ländern in Frankreich gelegen, gefolgt von Spanien und Deutschland. Die größten Branchenanteile im Fonds hätten der Versorgungssektor, Energiewerte, die Chemiebranche und der Bankensektor gebildet. (Stand vom 29.07.2022) (09.09.2022/fc/a/f)






hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
27,42 € 27,49 € -0,07 € -0,25% 01.01./01:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000A0RA061 A0RA06 36,30 € 27,42 €