LBBW Mobilität der Zukunft R: Autonomes Fahren als Lösung für die Probleme in der Logistik


07.09.22 12:01
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Wenn vom 20. bis 25. September die Tore der IAA Transportation in Hannover öffnen, stehen die Themen autonomes Fahren und alternative Antriebe ganz oben auf der Agenda, so die Experten von LBBW Asset Management.

Gerade die Bereiche Logistik und Landwirtschaft seien für die Einführung autonomer Fahrsysteme besonders geeignet. Zu dieser Einschätzung komme Lorenz Blume, Portfoliomanager des Fonds LBBW Mobilität der Zukunft.

"Die höchsten Kostentreiber in der Logistik sind das Personal und der Treibstoff", begründe Lorenz Blume seine These. "LKW-Fahrer werden schon jetzt dringend gesucht, doch diesem Beruf fehlt der Nachwuchs - Tendenz steigend." Hinzu würden die Strecken kommen, die von der Logistik hauptsächlich genutzt würden: "Autonomes Fahren wird zunächst auf Autobahnen stattfinden, auf denen es weder Gegenverkehr noch Kreuzungen gibt. Außerdem sind hier ausschließlich motorisierte Teilnehmer unterwegs, was die Unfallgefahr verringert. Ein weiterer interessanter Einsatzbereich ist die Landwirtschaft, da auch hier kaum störender Verkehr auftritt." Ganz im Gegensatz dazu stehe der Stadtverkehr: "Der stellt die größte Herausforderung dar: Viele unterschiedliche Verkehrsteilnehmer in unterschiedlichen Tempos und sehr unterschiedlicher Verletzlichkeit. In der Stadt wird sich autonomes Fahren zuletzt durchsetzen."

Dagegen lasse sich in der Logistik mit autonomem Fahren ein tragfähiges Geschäftsmodell aufstellen. Durch die Kostenersparnis könnten sich Anbieter Wettbewerbsvorteile sichern. Shuttle-Verkehre auf Flughäfen oder Messen seien weitere interessante Anwendungsbereiche. Auf der IAA Transportation im September könnten Besucher fahrerlose Busse bereits testen: Mit der IAA Bus Area gebe es erstmalig eine eigene Themenwelt zur Personenbeförderung inklusive autonomer "People Mover". In Hannover würden in diesem Jahr viele Anbieter ihre Entwicklungen in diesem Bereich zeigen, zahlreiche neue Aussteller aus den Bereichen Sensorik und Elektronik seien dabei.

Ein weiterer Fokus liege auf alternativen Antrieben. "Bei schweren Fahrzeugen, aber auch bei Flugzeugen und Schiffen ist ein batteriebetriebener Elektroantrieb sicher nicht sinnvoll", sage der LBBW-Experte Blume. "Die Gretchenfrage hier ist: Setzt sich Wasserstoff oder e-Fuel durch?" Die Aufbereitung von Ölen als Grundlage für Bio-Fuel sei ein interessanter Ansatz. Ein eigener Thementag "Infrastruktur" am 22. September werde sich auf der Messe solchen Themen zuwenden. Partner sei der Bundesverband Energie- und Wasserwirtschaft, der von einer neuen Sektorkopplung von Energiewirtschaft und Logistik ausgehe.

Lorenz Blume betrachte diese Trends aus der Perspektive des Anlegers. Für seinen Fonds LBBW Mobilität der Zukunft prüfe er permanent Mobilitätsideen auf Tragfähigkeit und Erholungsaussichten. Seine Einschätzung: "Grundsätzlich weist der Bereich "Mobilität der Zukunft" ein ausgezeichnetes Chance-Risiko-Profil aus, aber Anleger müssen einen langen Atem haben. Viele Player befinden sich noch im Aufbau und sind noch nicht in die Gewinnzone vorgestoßen. Aber wie bei vielen innovativen Themen lohnt ein rechtzeitiger Einstieg in die richtigen Titel."

LBBW Mobilität der Zukunft R
Verwaltungsvergütung: 1,25%
Kostenpauschale: 0,175%
Ausgabeaufschlag: z.Z. 3,75%
Aufgelegt am: 05.11.2019
Geschäftsjahrende: 31.10.
Ertragsverwendung: Ausschüttend
Fondswährung: EUR

Wesentliche Chancen des Fonds:

- Der Fonds ermögliche die Partizipation an Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen anbieten würden, welche die Weiterentwicklungen im Bereich der Mobilität der Zukunft unterstützen würden.
- Eine regelmäßige Anpassung der Struktur an die sich ändernden Markterwartungen durch aktives Management basierend auf fundiertem Research.
- Die breite Diversifikation der Anlagen im Fonds könne zu geringeren Schwankungen der Anlage im Vergleich zu einem Direktinvestment führen.

Wesentliche Risiken:

- Der Fonds weise aufgrund seiner Zusammensetzung eine erhöhte Volatilität auf, d. h. die Anteilwerte könnten auch innerhalb kurzer Zeiträume erheblichen Schwankungen nach oben und nach unten unterworfen sein.
- Der Anteilwert könne jederzeit unter den Kaufpreis fallen, zu dem der Kunde den Anteil erworben habe.
- Durch die Fokussierung auf das Thema Mobilität könnten Konzentrationsrisiken in einzelnen Sektoren entstehen, wie z.B. Transport, Forschung & Entwicklung, Automobilhersteller und -zulieferer.
- Die im Fonds gehaltenen Positionen könnten einem Währungsrisiko unterliegen. (07.09.2022/fc/a/f)






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