LBBW Geldmarktfonds R: 10/2022-Bericht, Wertzuwachs von 0,1% - Fondsanalyse


14.11.22 09:30
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Geldmarktfonds R investiert in Geldmarktinstrumente, die von der Gesellschaft als Geldmarktinstrumente von hoher Qualität eingestuft worden sind, so die Experten von LBBW Asset Management.

Es dürften auch Geldmarktinstrumente mit einer Restlaufzeit von bis zu zwei Jahren bis zum Zeitpunkt der restlichen Kapitalbeteiligung erworben werden, sofern die Zeitspanne bis zum Termin der nächsten Zinsanpassung im Sinne des Art. 9 Abs. 2 EU-Verordnung nicht mehr als 397 Tage betrage.

Auch wenn die allgemeine Nachrichtenlage kaum Anlass dazu gegeben habe, hätten die Finanzmärkte im Laufe des Oktobers ihre Anfangsverluste wieder aufholen können. Hintergrund dürfte einmal mehr die Hoffnung auf ein baldiges Ende oder zumindest auf eine Abschwächung der Zinsstraffungen der Notenbanken sein. Der laufende Zinsanhebungszyklus habe vor gut einem Jahr begonnen und es gebe zaghafte Hinweise dafür, dass die Notenbanken zumindest das Tempo drosseln könnten. Die richtungweisende US-Notenbank (FED) habe Anfang November signalisiert, nachdem die Leitzinsen um 0,75% auf zwischenzeitlich rund 4% angehoben worden seien, dass die Zinsschritte zukünftig etwas kleiner ausfallen könnten, wenngleich das anvisierte Zinsziel bei ca. 5,00% etwas höher liegen könnte als bislang angenommen.

Auch die Europäische Zentralbank (EZB) habe bei ihrer Ratssitzung Ende Oktober etwas gemäßigtere Töne angeschlagen, wobei mit einem Leitzins von gerade einmal 1,50% bei über 10,00% Inflation bis zum Erreichen des Inflationsziels von 2% noch viel zu tun bliebe. Unterstützend dürfte sich der, um ca. 70% vom Höchststand im August gefallene, niederländische Terminkontrakt auf Gas ausgewirkt haben. Positiv beigetragen habe hier sicherlich der ungewöhnlich milde Oktober, der die Füllstände der Gasspeicher vorerst geschont habe. Möglicherweise liege hierin - neben der eher enttäuschenden Berichtssaison der US-Technologiewerte - auch eine der Ursachen für die jüngste relative Stärke der europäischen Aktienmärkte gegenüber US-Aktien.

Die Aktienmärkte hätten im Oktober durchweg mit Kursgewinnen geschlossen. Der DAX habe den Monat mit einem Kursgewinn von ca. 9,41% beendet. Der marktbreite STOXX Europe 600 habe rund 6,36% gewonnen. Die US-Standardwerte hätten den Monat mit einem Kurszuwachs von rund 8,10% beendet und die US-Technologiewerte hätten im Durchschnitt um ca. 3,94% zugelegt (jeweils in US-Dollar). Der europäische Anleihemarkt habe sich gegenüber den Anfangsständen vom Oktober kaum bewegt. Die Rendite der 10-jährigen deutschen Staatsanleihe sei von ca. 2,10% auf rund 2,14% gestiegen. Die Feinunze Gold sei um circa -1,60% im Oktober gefallen und habe den Monat mit ca. 1.643 US-Dollar beendet. Der Euro habe rund 0,80% gewonnen und mit ca. 0,9882 US-Dollar je Euro geschlossen. (Stand vom 31.10.2022) (14.11.2022/fc/a/f)





hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
47,02 € 46,977 € 0,043 € +0,09% 29.11./14:32
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009766832 976683 47,42 € 46,88 €