LBBW Geldmarktfonds R: 08/2022-Bericht, Wertminderung von 0,1% - Fondsanalyse


15.09.22 12:00
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Geldmarktfonds R investiert in Geldmarktinstrumente, die von der Gesellschaft als Geldmarktinstrumente von hoher Qualität eingestuft worden sind, so die Experten von LBBW Asset Management.

Es dürften auch Geldmarktinstrumente mit einer Restlaufzeit von bis zu zwei Jahren bis zum Zeitpunkt der restlichen Kapitalbeteiligung erworben werden, sofern die Zeitspanne bis zum Termin der nächsten Zinsanpassung im Sinne des Art. 9 Abs. 2 EU-Verordnung nicht mehr als 397 Tage betrage.

Der Anfang Juli gestarteten Sommerrally der Aktien- und Anleihemärkte sei im Laufe des Augusts die Puste ausgegangen. Steil ansteigende Gas- und Strompreise seit Mitte Juni hätten den Inflations- und damit Zinsängsten erneut Vorschub geleistet. Die Botschaft des Vorsitzenden der US-Notenbank (FED) auf dem alljährlichen Treffen der Notenbanken im US-amerikanischen Jackson Hole sei entsprechend deutlich gewesen: "Die Wiederherstellung der Preisstabilität könnte eine restriktive Geldpolitik für einige Zeit erfordern". Damit habe die US-Notenbank der zuletzt gehegten Hoffnung auf eine im Laufe des nächsten Jahres bevorstehende Zinswende mit dem Motto "higher for longer" eine klare Absage erteilt.

An den Anleihemärkten sei die Botschaft mit einem kräftigen Anstieg der Renditen entlang des gesamten Laufzeitspektrums quittiert worden. Die Rendite 2-jähriger Bundesanleihen sei um fast 1,00% angestiegen, während die Rendite 2-jähriger US-Staatsanleihen um rund 0,60% angestiegen sei. Im 10-jährigen Segment habe sich der Renditeanstieg bei Bundesanleihen auf rund 0,60% und bei US-Staatsanleihen auf ca. 0,50% belaufen. Insbesondere hätten Ende August die kurzfristigen US-Zinsen deutlich über den langfristigen US-Zinsen gehandelt. Dies könnte nach den beiden negativen Quartalen im Brutto-Inlandsprodukt als Indikator für eine fortgesetzte wirtschaftliche Abkühlung gedeutet werden.

Alle Anlageklassen hätten den August mit negativen Vorzeichen abgeschlossen. Der DAX habe den August mit einem Kursverlust von ca. -4,81% beendet. Der marktbreite STOXX Europe 600 habe rund -5,03% verloren. Die US-Standardwerte hätten den Monat mit ca. -4,08% beendet und die US-Technologiewerte hätten im Durchschnitt ca. -4,53% abgegeben (jeweils in US-Dollar).

Der europäische Anleihemarkt habe sich im August dem globalen Trend steigender Zinssätze nicht entziehen können. Die Rendite der 10-jährigen deutschen Staatsanleihe sei von rund 0,82% auf ca. 1,54% angestiegen. Die Feinunze Gold sei um rund 3,1% gefallen und habe den Monat mit ca. 1.711 US-Dollar beendet. Der Euro habe weitere 1,6% verloren und mit ca. 1,005 US-Dollar je Euro geschlossen. (Stand vom 31.08.2022) (15.09.2022/fc/a/f)






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