FFPB Dividenden Select-Fonds: Ein schwächerer Februar ist kein Grund zur Sorge


08.02.24 09:30
Fürst Fugger Privatbank

Augsburg (www.fondscheck.de) - Hinter uns liegt mit dem Januar ein sehr guter Börsenmonat, so die Analysten der Fürst Fugger Privatbank.

Dazu gebe es zwar keine Bauernregel, was man daraus schließen könnte, aber statistische Daten. Und die würden sagen, dass in zwei Drittel aller erfassten US-Wahljahre das ganze Aktienjahr in etwa so verlaufen sei, wie der Januar. Der habe sich dieses Jahr recht vielversprechend gezeigt: Der S&P 500 um die 4 Prozent im Plus, der NASDAQ 100 sogar fast 5 Prozent und der Dow Jones immerhin noch 2,5 Prozent.

Zwischen dem Januar und einem guten Aktienjahr stehe allerdings noch der Februar und da sehe es traditionell etwas mauer aus. Christoph Mertens, Mitglied des Managementgremiums des FFPB Dividenden Select der Fürst Fugger Privatbank: "Der Februar gilt an der Börse als "weak link", also als das schwache Glied in der Aktiensaison von November bis April. Das ist statistisch belegt." Nur der September sei auf das Gesamtjahr gesehen statistisch noch schwächer.

Ein Grund für die Schwäche des Februars sei, dass er einen entscheidenden Punkt im Jahresverlauf markiere. Die Marktstrategen würden je nach Verlauf des Januars ihre Prognosen für das Jahr anpassen, ebenso wie die Unternehmen ihre Aussichten für das Geschäftsjahr. Und, nicht zu vergessen, im Februar würden die Ergebnisse des vorhergegangenen vierten Quartals berichtet, erkläre Mertens: "Ein starkes viertes Quartal veranlasst gerade professionelle Anleger dazu, ein paar Gewinne mitzunehmen." Etwas nachgebende Kurse seien daher auch eine technische Adjustierung.

Überhaupt sei der etwas schwächere Februar kein Grund zur Aufregung. Christoph Mertens führe dafür drei Gründe an: "In aller Regel sind die Rückgänge im Februar überschaubar, sie kommen periodisch wieder und sie betreffen vor allem die Aktienseite. Ein gut aufgestelltes Portfolio sollte mit einem schwächeren Monat klarkommen." Die Schwankungen auf der Aktienseite würden durch ein Grundrauschen an Zinserträgen auf der Rentenseite weitestgehend ausgeglichen. Die meisten Anleger würden daher von der Aktienschwäche im Februar in ihrem Portfolio nur wenig mitbekommen und sollten auf jeden Fall investiert bleiben. Und dann, so Mertens, sei es ja ohnehin nicht mehr weit bis März: "So richtig volle Kraft voraus fahren die Börsen eigentlich erst wieder ab Mitte März". Das wolle natürlich niemand verpassen.

Zitate von Christoph Mertens, Mitglied des Managementgremiums des FFPB Dividenden Select der Fürst Fugger Privatbank:

- "Der Februar gilt an der Börse als "weak link", also als das schwache Glied in der Aktiensaison von November bis April. Das ist statistisch belegt."
- "Ein starkes viertes Quartal veranlasst gerade professionelle Anleger dazu, ein paar Gewinne mitzunehmen."

- "In aller Regel sind die Rückgänge im Februar überschaubar, sie kommen periodisch wieder und sie betreffen vor allem die Aktienseite. Ein gut aufgestelltes Portfolio sollte mit einem schwächeren Monat klarkommen."

- "So richtig volle Kraft voraus fahren die Börsen eigentlich erst wieder ab Mitte März." (Ausgabe vom 07.02.2024) (08.02.2024/fc/a/f)






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