DWS Top Dividende LD-Fonds: 08/2022-Bericht, die meisten Indices wieder ins Minus gedreht - Fondsanalyse


19.09.22 11:30
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der DWS Top Dividende LD bietet eine Aktienanlage mit Chance auf laufenden Ertrag, so die Experten von DWS.

Das Management investiere weltweit in Aktien, vorrangig hochkapitalisierte Werte, die eine höhere Dividendenrendite als der Marktdurchschnitt erwarten lassen würden.

Nach deutlichen Kurssteigerungen im Vormonat hätten die meisten Indices im Monat August wieder ins Minus gedreht. Angesichts der hartnäckig hohen Inflationsraten würden die Notenbanker auf beiden Seiten des Atlantiks ihren strafferen geldpolitischen Kurs wohl fortsetzen. Diese Erwartung habe sich in steigenden Zinsen widergespiegelt, die die Aktienbewertungen belastet und zudem die Sorge vor einer deutlichen Konjunkturabschwächung genährt hätten. Passend dazu sei der Geschäftsausblick führender Halbleiterhersteller, der oft als Konjunkturbarometer betrachtet werde, negativ ausgefallen. Ebenfalls belastend habe sich die anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der Energieversorgung in Europa ausgewirkt, da bisher keine Entspannung der geopolitischen Lage in Sicht sei.

Die globalen Aktienmärkte hätten den Monat auf EUR-Basis bei -2,84% (MSCI World Index) beendet. Die Schwellenländer seien mit einem Plus von 1,88% im August die Region mit der besten Wertentwicklung gewesen. Auch Japan habe mit -1,45% für den Nikkei 225 relativ gesehen überdurchschnittlich abgeschnitten. Der S&P 500 habe -2,71% verloren. Die schwächste Region sei im August Europa gewesen: Der EURO STOXX 50 sei um -5,09%, der britische FTSE 100 um -4,81% und der DAX um -4,14% gesunken. Währungsbewegungen zwischen USD und EUR hätten im Laufe des Monats positive Auswirkungen für Euro-Anleger gehabt (Angaben zur Wertentwicklung jeweils in EUR).

Auf Sektorebene habe Energie mit +3,33% die beste Wertentwicklung aufgewiesen. Auch Versorger hätten mit einem Rückgang von nur -0,13% relativ gesehen überdurchschnittlich abgeschnitten. Gesundheitswesen habe mit -4,66% die schlechteste Wertentwicklung im Monatsverlauf gezeigt, dicht gefolgt von Immobilien mit -4,57%. Der US-Dollar habe im August um +2,64% angezogen (gemessen am US-Dollar Index). Der Euro habe gegenüber dem US-Dollar um -1,62% nachgegeben, gegenüber dem Britischen Pfund und dem Japanischen Yen hingegen einen Anstieg von +3,06% bzw. +2,60% verzeichnet. Der Ölpreis (WTI) sei im August in EUR um -7,91% gefallen. DWS Top Dividende habe im August bei -0,49% gelegen.

Die Experten von DWS hätten im August ihr Engagement in Industriewerten und Gesundheitswesen erhöht. Im Gegensatz dazu hätten sie ihr Engagement in defensivem Konsum und Informationstechnologie verringert. Im Verlauf des letzten Monats hat sich unser Investitionsgrad nicht wesentlich verändert, so die Experten von DWS. Die aktuelle Kasseposition der Experten (Bargeld und Bargeldäquivalente) stehe bei insgesamt etwa 10%.

Auf Sektorebene hätten positive Beiträge zur Wertentwicklung aus dem Übergewicht in Energie gestammt. Zusätzlich habe die Einzeltitelauswahl in Finanzwerten einen positiven Beitrag zum relativen Ertrag gebracht. Die Einzeltitelauswahl in Energie und das Übergewicht in Gesundheitswesen hätten im Vergleich zum allgemeinen Markt den höchsten negativen Beitrag geliefert. Auch wenn wir uns auf relative Erträge und Gewichtungen beziehen, ist der breite Markt nicht als Benchmark für den Fonds anzusehen, so die Experten von DWS. Auf Einzeltitelebene hätten die größten positiven Beiträge von Nutrien, Sampo und Schlumberger erzielt werden können. TC Energy, Pfizer und Johnson & Johnson hingegen hätten die Wertentwicklung belastet. (Stand vom 31.08.2022) (19.09.2022/fc/a/f)






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