DWS Invest ESG Equity Income LD-Fonds: 10/2022-Bericht, ein Plus verbucht - Fondsanalyse


25.11.22 11:12
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Fonds DWS Invest ESG Equity Income LD bietet eine Aktienanlage mit Chance auf laufenden Ertrag, so Martin Berberich, Fondsmanager bei DWS.

Das Management berücksichtige bei der Aktienselektion in hochkapitalisierte globale Unternehmen ein gutes ESG Rating (Faktoren hinsichtlich Umwelt, Sozialem und Unternehmensführung), Ausschlusskriterien, CO2 Rating und Normeneinhaltung sowie eine überdurchschnittliche Dividendenrendite, ein prognostiziertes Dividendenwachstum und eine angemessene Ausschüttungsquote.

Die globalen Aktienmärkte hätten in diesem Monat deutlich zugelegt - eine willkommene Erholung nach einem schwachen September. Dennoch sei das makroökonomische Umfeld schwierig geblieben, mit hartnäckig hohen Inflationsraten weltweit, andauernden Lockdowns im Rahmen der Null-Covid-Politik in China und einem weiteren Regierungswechsel im Vereinigten Königreich. Darüber hinaus hätten die Quartalsberichte großer US-Technologie- und Internetunternehmen eine Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit gezeigt. Alle wichtigen Regionen seien im Plus gewesen, mit Ausnahme der Schwellenländer. Der US-Markt abseits des technologielastigen NASDAQ-Index sei mit einem Anstieg des S&P 500-Index um 8,1% eine der stärksten Regionen gewesen.

Auch Europa habe sich stark gezeigt, der MSCI Europe habe 6,2% zugelegt. Innerhalb Europas sei es für den deutschen DAX mit +9,4% besonders gut gelaufen. Der TOPIX in Japan habe um 5,1% zulegen können. Auf Sektorebene hätten die Sektoren am besten abgeschnitten, die einen gewissen Inflationsschutz geboten (Energie), von steigenden Renditen profitiert (Finanzwerte) oder in einem unsicheren makroökonomischen Umfeld Stabilität geboten hätten (Gesundheitswesen, Basiskonsumgüter). Erfreulich sei auch das Abschneiden der Industrietitel gewesen. Verlierer seien hingegen die Bereiche Kommunikation, Immobilien, Technologie und diskretionärer Konsum gewesen.

Der Fokus der Strategie des Fonds liege auf Unternehmen mit überdurchschnittlichen, wachsenden und nachhaltigen Dividendenzahlungen, soliden Bilanzen, guten Managementteams und attraktiv bewerteten Aktien. Zusätzlich müssten die Unternehmen auch unter ökologischen und sozialen Gesichtspunkten sowie unter Aspekten der guten Unternehmensführung ein überdurchschnittliches Profil aufweisen. Dabei würden die Experten diejenigen Unternehmen auswählen, die im sektoralen und regionalen Vergleich hinsichtlich der untersuchten Nachhaltigkeitskriterien besonders gut abschneiden würden.

Bestimmte Industrien, die ihren Nachhaltigkeitskriterien nicht entsprechen würden, wie z.B. Rüstungshersteller oder Tabakkonzerne, würden die Experten komplett aus ihrem Investmentuniversum ausschließen. Das Fondsmanagement achte weiterhin besonders auf eine insgesamt defensive strategische Ausrichtung des Fonds. Die sektoralen Schwerpunkte des Fonds lägen daher in defensiven Bereichen wie Basiskonsumgüter, Gesundheitswesen, Telekommunikation (innerhalb des Kommunikationssektors) und Versorgern. Hinzu komme der zyklischere Bereich durch ein Übergewicht in Grundstoffen.

Außerdem setze das Fondsmanagement auch auf nachhaltige strukturelle Wachstumstrends, wie z.B. erneuerbare Energien, Energieeffizienz oder natürliche Inhaltsstoffe. Die grundsätzliche Positionierung des Fonds sei langfristig ausgerichtet und verändere sich daher im Laufe eines Monats nur graduell.

Die Experten hätten im Monatsverlauf unter anderem ihre Positionen in dem Telekommunikationsunternehmen BCE, den europäischen Banken DNB und HSBC, dem US-Versorgungsunternehmen Eversource Energy und den Goldunternehmen Newmont Mining und Wheaton Precious Metall ausgebaut. Sie hätten die Positionen im schwedischen Bergbauunternehmen Boliden abgebaut. Die Position in der chinesische Versicherungsgesellschaft Ping An hätten sie komplett aufgelöst.

Der Fonds habe in diesem Monat ein Plus verbucht, sei aber - entsprechend seines defensiven Profils - hinter dem breiteren Marktanstieg zurückgeblieben. Der Effekt der Sektorallokation sei durch eine Übergewichtung in Versorgern und Grundstoffen und eine Untergewichtung im Energiesektor negativ gewesen. Positiv zu berichten sei, dass sich das Untergewicht in zyklischen Konsumwerten und Immobilien als unterstützend erwiesen habe.

Auf Einzeltitelebene hätten die US-Biopharmaunternehmen Gilead, Merck und Amgen, das Energiedienstleistungsunternehmen Baker-Hughes und das US-Industriegroßhandelsunternehmen Grainger zu den führenden Werten gezählt. Zu den Schlusslichtern hätten Taiwan Semiconductor Manufacturing, der US-Versorger Eversource Energy, der chinesische Versicherer Ping An sowie das niederländische Medizintechnikunternehmen Philips gezählt. (Stand vom 31.10.2022) (25.11.2022/fc/a/f)






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