DWS Concept Kaldemorgen LC-Fonds: 12/2022-Bericht, netto Aktienquote leicht gesunken - Fondsanalyse


24.01.23 11:30
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der DWS Concept Kaldemorgen LC ist ein Multi-Asset-Fonds mit integriertem Risikomanagement, so Klaus Kaldemorgen, Fondsmanager bei DWS.

Durch die flexible Allokation von Aktien und Anleihen in Verbindung mit dem Einsatz von Währungs- und Absicherungsstrategien solle die risikoadjustierte Rendite langfristig maximiert werden. Das Fondsmanagement strebe eine angemessene Beteiligung an steigenden Märkten und einen gewissen Schutz des Kapitals bei fallenden Märkten an. Die Schwankungsbreite des Fondsanteilswertes und mögliche Verluste in einem Kalenderjahr sollten im einstelligen Prozentbereich gehalten werden (keine Garantie).

Nachdem die weltweiten Aktien- und Anleihemärkte in den vergangenen zwei Monaten stark gestiegen seien, habe im Dezember eine Gegenbewegung eingesetzt. Obwohl die jüngsten Inflationszahlen in den USA und Europa erneut zurückgegangen seien, hätten die FED und die EZB einen vorsichtigen Ton angeschlagen und vor verfrühter Euphorie gewarnt. Dies habe die Aussicht auf eine baldige Umkehr des Zinszyklus verringert und die Zinsen nach oben getrieben.

Die Abkehr Chinas von seiner Nullzinsstrategie habe Anlass zur Hoffnung gegeben, aber die Zahl der Fälle plötzlich in die Höhe schnellen lassen und die Stimmung der Anleger belastet. Insgesamt sei der MSCI World Index um 7,6% (in Euro) gesunken, angetrieben von den Sektoren IT und zyklische Konsumgüter. Der US-Dollar habe sich gegenüber dem Euro erneut abgeschwächt. Auf der Rentenseite hätten die Zinsen für 10-jährige deutsche Staatsanleihen mit 2,6% den höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren erreicht.

Die netto Aktienquote sei im Dezember leicht auf ca. 38% gesunken, was hauptsächlich auf die Marktbewegungen zurückzuführen sei. Gleichzeitig sei auch Brutto Aktienquote um etwa 2%-Punkte auf 44% gesunken. Die Sektorallokation sei im Dezember weitgehend unverändert geblieben, abgesehen von den marktbedingten Änderungen, u.a. der schwachen Performance im IT-Bereich im Vergleich zu stabileren Segmenten.

Bei den festverzinslichen Wertpapieren hätten die Experten an ihrer eher konservativen Durationsstrategie festgehalten. Die Duration habe insgesamt weiterhin nahe Null gelegen. Wichtig sei, dass die Experten, obwohl die Gesamtduration nahe Null liege, eine positive USD-Duration hätten, während die EUR-Duration negativ sei. Die Goldallokation bleibe wie bisher bei rund 8%.

Der DWS Concept Kaldemorgen habe im Dezember 1,8% (FC-Anteilsklasse) verloren. Die allgemeine Stimmung am Aktienmarkt sei im Dezember negativ gewesen, was zu einem negativen Beitrag des Aktienportfolios in lokalen Währungen zur Gesamtrendite des Fonds geführt habe - und dies trotz der kontinuierlichen (leichten) Aktienabsicherung im Fonds (das durchschnittliche Netto-Aktienexposure habe bei rund 38% gelegen).

Darüber hinaus habe der USD seine negative Wertentwicklung gegenüber dem EUR fortgesetzt. Dies habe die Wertentwicklung des Fonds mit ca. 1,7% belastet, obwohl die USD-Allokation bereits im Herbst leicht reduziert worden sei. Festverzinsliche Wertpapiere hätten einen leicht positiven Beitrag aufgrund selektiver Absicherung der Duration geleistet: Der Großteil der Short-Duration der Experten sei in EUR gewesen. Im Dezember seien die EUR-Zinsen deutlich stärker als die US-Zinsen gestiegen, was zu einem positiven Beitrag der Rentenindex-Futures geführt habe. Damit habe sich die Mitte des Jahres angepasste Durationspositionierung (Reduktion USD shorts; Aufbau EUR shorts) im Dezember ausgezahlt. Gold sei im Dezember weitgehend unverändert gewesen. (Stand vom 30.12.2022) (24.01.2023/fc/a/f)





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