DNCA Invest Flex Inflation Fonds: 12/2022-Bericht, Wertrückgang von 0,71% - Fondsanalyse


16.01.23 13:00
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Flex Inflation ist bestrebt, über die empfohlene Anlagedauer von mehr als drei Jahren nach Abzug von Gebühren eine höhere Wertentwicklung als der Bloomberg Barclays World Govt Inflation Linked Bonds Hedged EUR (Bloomberg-Ticker: BCIW1E Index) zu erzielen, so die Experten von DNCA Investments.

Die Anleger würden darauf hingewiesen, dass der Verwaltungsstil Entscheidungsspielräume vorsehe. Um das Anlageziel zu erreichen, stütze sich die Anlagestrategie auf eine aktive Verwaltung mit Ermessensspielraum.

Die im Dezember veröffentlichten Statistiken würden die Verlangsamung der Aktivität bestätigen, aber immer noch keine Entscheidung darüber zulassen, ob sich eine kurzfristige Rezession materialisiere. Das abrupte Ende der Null-Covid-Politik in China dürfte dazu führen, dass sich der Konsum ab Februar wieder erhole. Die Inflationszahlen hätten auf beiden Seiten des Atlantiks beruhigt. Um zu verstehen, wie sich die Märkte im Laufe des Monats entwickelt haben, müssen wir erneut auf die Zentralbanken blicken, so die Experten von DNCA Investments.

Die EZB habe die Marktteilnehmer enttäuscht, die auf einen Pivot gehofft hätten, als sie ihre Bereitschaft bekräftigt habe, ihre Geldpolitik 2023 zu straffen, sei es durch die Fortsetzung ihres Zinserhöhungszyklus oder durch eine Verringerung ihrer Bilanz. Indem sie die Tür für eine Überprüfung ihrer Politik der Kontrolle der Zinskurve geöffnet habe, habe die Bank of Japan eine Schockwelle auf den globalen Devisen- und Zinsmärkten ausgelöst. Im Monatsverlauf sei es daher zu erheblichen Bewegungen gekommen, insbesondere zu starken Zinserhöhungen und einer Aufwertung des Japanischen Yen.

Der Fonds habe von diesem Marktumfeld profitiert, indem er seine Short-Positionierung bei europäischen und japanischen Anleihen genutzt habe. Der Anstieg der Anleiherenditen biete Chancen bei den Realzinsen. Dieses Segment dürfte in der Portfolioallokation weiter an Bedeutung gewinnen, da das Ende der Zinserhöhungszyklen der Zentralbanken näher rücke. (Stand vom 10.01.2023) (16.01.2023/fc/a/f)