DNCA Invest Flex Inflation Fonds: 05/2022-Bericht, Wertrückgang von 1,02% - Fondsanalyse


21.06.22 11:30
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Flex Inflation ist bestrebt, über die empfohlene Anlagedauer von mehr als drei Jahren nach Abzug von Gebühren eine höhere Wertentwicklung als der Bloomberg Barclays World Govt Inflation Linked Bonds Hedged EUR (Bloomberg-Ticker: BCIW1E Index) zu erzielen, so die Experten von DNCA Investments.

Die Anleger würden darauf hingewiesen, dass der Verwaltungsstil Entscheidungsspielräume vorsehe. Um das Anlageziel zu erreichen, stütze sich die Anlagestrategie auf eine aktive Verwaltung mit Ermessensspielraum.

Obwohl die Wirtschaftstätigkeit durch die Knappheitsprobleme und die steigenden Energiepreise, die das Angebot immer noch begrenzen würden, gebremst werde, bleibe sie auf Expansionsniveau, angetrieben von der Verbrauchernachfrage, die weiterhin durch die Haushaltspolitik gestützt werde. Die Gesundheitslage in China beginne sich mit einer allmählichen Aufhebung der Sperren zu verbessern, doch werde die Rückkehr zur Normalität mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Die Inflation überall auf der Welt steige weiter an und habe im Jahresvergleich in den USA und in Europa, wo der Höhepunkt der Inflation noch nicht erreicht sei, mehr als 8% erreicht. Vor diesem Hintergrund hätten alle Zentralbanken Zinserhöhungen bekannt gegeben, die mindestens den Erwartungen entsprochen und manchmal sogar darüber gelegen hätten. Für die am weitesten zurückliegenden Währungsbehörden (insbesondere die EZB) gehe es darum, die Anleger bestmöglich auf die bevorstehende Normalisierung vorzubereiten.

Wie im Vormonat habe die Angst vor einer Konjunkturabschwächung die Wertentwicklung riskanter Anlagen zu Beginn des Monats belastet. Auch die Break-even-Inflation sei Gegenstand von Gewinnmitnahmen gewesen und habe die Realzinsen nach oben getrieben. Die Performance des Fonds habe sich im negativen Bereich bewegt.

Auf Sicht von einem Jahr scheinen die Märkte ihre Erwartungen für die Leitzinserhöhungen auf ein nahezu neutrales Niveau festzulegen, das in Europa auf 1% bis 2% und in den USA auf 2% bis 3% geschätzt wird, so die Experten von DNCA Investments. Dieses Niveau erscheine den Experten ausgewogen zwischen den steigenden Inflationserwartungen und den Befürchtungen einer wirtschaftlichen Verlangsamung, die sich 2023 materialisieren könnte. Da es keine restriktive Geldpolitik gebe, dürfte das Umfeld für eine strukturell höhere Inflation günstig sein (Energiewende, Arbeitskräftemangel). Mit steilen Kurven und einem attraktiven Inflationsträger würden inflationsindexierte Anleihen in Ländern wie den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Südkorea mittlerweile ein attraktives Risiko-Rendite-Verhältnis bieten. (Stand vom 08.06.2022) (21.06.2022/fc/a/f)