DNCA Invest Evolutif Fonds: 05/2022-Bericht, Wertrückgang von 1,42% - Fondsanalyse


24.06.22 09:00
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Evolutif ist bestrebt, den zusammengesetzten Index aus 40% EURO STOXX 50, 10% MSCI AC World, 35% FTSE MTS EMU GOV BOND 1-3 years und 15% €STR, berechnet mit reinvestierten Dividenden, über den empfohlenen Anlagezeitraum zu übertreffen und gleichzeitig das Kapital in negativen Phasen durch opportunistisches Management und flexible Allokation von Vermögenswerten zu schützen, so die Experten von DNCA Investments.

Die Anleger würden darauf hingewiesen, dass der Verwaltungsstil Entscheidungsspielräume vorsehe und ökologische, soziale/gesellschaftliche und die Unternehmensführung betreffende Kriterien (ESG-Kriterien) einbeziehe. Um das Anlageziel zu erreichen, stütze sich die Anlagestrategie auf eine aktive Verwaltung mit Ermessensspielraum.

Am 100. Tag des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine würden die Aktienmärkte versuchen, sich vorsichtig zu erholen. Die Lage im Osten sei jedoch noch nicht geklärt. Trotz der ermutigenden Ankündigungen der OPEC und der Offenheit der USA gegenüber einer stärkeren Rückkehr des Iran auf den Markt bewege sich der Ölpreis weiterhin um die 120 USD-Marke. Die guten Nachrichten aus China (Lockerung der Gesundheitsbeschränkungen, lockere Geldpolitik) dürften dazu beigetragen haben, denn durch die Wiederanbindung an die Welt werde das Land wieder mehr Öl benötigen.

Für den europäischen Verbraucher bedeute der sinkende Euro also eine doppelte Belastung: Der Benzinpreis setze sich in Frankreich trotz der staatlichen Unterstützung fest über 2 Euro pro Liter fest, was dem Image der Regierung schaden könnte. Insgesamt bereite die nicht nachlassende Inflation den Politikern und Zentralbankern Kopfzerbrechen. Bidens Popularität breche ein (40%, auf dem gleichen Niveau wie Donald Trump). Sei der Präsident letztendlich nicht mitverantwortlich dafür, dass er während des Covid einen vielleicht zu exzessiven Haushaltsstimulus gesetzt habe?

Der Konsum werde also die automatische Anpassungsvariable des Inflationsparadigmas sein. In Europa sei das Verbrauchervertrauen aus offensichtlichen Gründen, die die Moral der Bürger untergraben würden (zwei Jahre Einschränkungen, Krieg, Inflation und steigende Anleihezinsen), auf einem historischen Tiefpunkt angelangt. Die realen Ausgaben seien jedoch sehr dynamisch: Trotz seines Pessimismus konsumiere der Europäer. Man sollte die Haut des Zyklus nicht verkaufen, bevor man ihn getötet habe: 2022 bleibe ein Jahr der Wiedereröffnung und bei ersten Anzeichen einer Entspannung auf der Seite des Preisanstiegs könnten sich die Märkte daran erinnern.

Vor diesem Hintergrund profitierten wir eher von dem neuen Optimismus an den Märkten und wurden wieder vorsichtiger, so die Experten von DNCA Investments. Die Experten hätten ihr Engagement am Aktienmarkt bis zum Monatsende um mehr als zehn Prozentpunkte gesenkt und die Erholung genutzt, um das Risiko zu reduzieren und Absicherungspositionen aufzubauen. Das Portfolio, das zu 60% in Aktien investiert sei, könne jedoch an einer weiteren Erholung der Märkte teilhaben, wenn die Risikobereitschaft hoch bleibe. Die Experten von DNCA Investments hätten außerdem ihr Exposure gegenüber dem US-Dollar und Gold erhöht. (Stand vom 08.06.2022) (24.06.2022/fc/a/f)





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