DNCA Invest Alpha Bonds Fonds: 12/2022-Bericht, Wertzuwachs von 0,71% - Fondsanalyse


13.01.23 15:00
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Alpha Bonds ist bestrebt, über die empfohlene Anlagedauer von mindestens drei Jahren nach Abzug von Gebühren eine höhere Wertentwicklung als der €STR Index + 2% zu erzielen, so die Experten von DNCA Investments.

Dieses Wertentwicklungsziel solle bei einer jährlichen Volatilität erreicht werden, die unter normalen Marktbedingungen unter 5% liege. Die Anleger würden darauf hingewiesen, dass der Verwaltungsstil Entscheidungsspielräume vorsehe und ökologische, soziale/gesellschaftliche und die Unternehmensführung betreffende Kriterien (ESG-Kriterien) einbeziehe. Um das Anlageziel zu erreichen, stütze sich die Anlagestrategie auf eine aktive Verwaltung mit Ermessensspielraum.

Die im Dezember veröffentlichten Statistiken würden die Verlangsamung der Aktivität bestätigen, aber immer noch keine Entscheidung darüber zulassen, ob sich eine kurzfristige Rezession materialisiere. Das abrupte Ende der Null-Covid-Politik in China dürfte dazu führen, dass sich der Konsum ab Februar wieder erhole. Die Inflationszahlen hätten auf beiden Seiten des Atlantiks beruhigt. Um zu verstehen, wie sich die Märkte im Laufe des Monats entwickelt hätten, müsse man erneut auf die Zentralbanken blicken. Die EZB habe die Marktteilnehmer enttäuscht, die auf einen Pivot gehofft hätten, als sie ihre Bereitschaft bekräftigt habe, ihre Geldpolitik 2023 zu straffen, sei es durch die Fortsetzung ihres Zinserhöhungszyklus oder durch eine Verringerung ihrer Bilanz. Indem sie die Tür für eine Überprüfung ihrer Politik der Kontrolle der Zinskurve geöffnet habe, habe die Bank of Japan eine Schockwelle auf den globalen Devisen- und Zinsmärkten ausgelöst. Im Monatsverlauf sei es daher zu erheblichen Bewegungen gekommen, insbesondere zu starken Zinserhöhungen und einer Aufwertung des Japanischen Yen.

Der Fonds habe von diesem Marktumfeld profitiert, indem er seine Verkaufspositionierung bei europäischen und japanischen Zinsen genutzt habe. Was die Verwaltung anbelange, so hätten die Experten von DNCA Investments die Short-Positionen in Deutschland leicht reduziert und ein Long-Exposure in europäischen Bankkrediten über CDS auf Indices für 5% des Portfolios aufgebaut. Das Risikobudget sei leicht gesunken und die Volatilität liege bei 3,24% über einen Zeitraum von einem Jahr. Der Anstieg der Anleiherenditen biete zwar Chancen, doch diese lägen derzeit vor allem an den kurzen Enden der Zinskurve, bei den Spreads von Investment-Grade-Krediten, Schwellenländeranleihen und Realzinsen. Diese Segmente dürften zusammen mit den Währungen weiterhin die wichtigsten Kaufpositionen des Portfolios darstellen. Bei den langen Teilen der Zinskurve würden die Experten von DNCA Investments hingegen vorsichtig bleiben, da diese bereits Leitzinssenkungen ab der zweiten Hälfte des Jahres 2023 beinhalten würden, die nicht mit der Botschaft der Zentralbanker übereinstimmen würden. (Stand vom 06.01.2023) (13.01.2023/fc/a/f)