DKB Nachhaltigkeitsfonds SDG: 12/2022-Bericht, Wertrückgang von 7,67% - Fondsanalyse


23.01.23 09:00
BayernInvest Luxembourg S.A.

Luxemburg (www.fondscheck.de) - Der DKB Nachhaltigkeitsfonds SDG (ISIN LU0117118041 / WKN 541954, AL) identifiziert Unternehmen, die durch ihre Geschäftsmodelle langfristig gute Wachstumsperspektiven bieten und zugleich einen sichtbar positiven Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft haben, so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A.

Hierbei orientiere sich das Fondsmanagement an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Die Sustainable Development Goals (SDG) würden die 17 von den Vereinten Nationen definierten Ziele beschreiben und konkretisieren. Das Anlageuniversum des Fonds bestehe aus Aktien von global agierenden Unternehmen.

Das Fondsmanagement investiere in Unternehmen, die einen messbaren Beitrag zu mindestens einem der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen aufweisen würden. Als Benchmark diene der MSCI World. Opportunistische Investitionen in Titel außerhalb des Index könnten in begrenztem Umfang getätigt werden. Ziel des Fondsmanagements sei es, durch aktives Management gegenüber der Benchmark langfristig eine Outperformance in Euro zu erzielen. Zudem werde angestrebt die Erreichung der Sustainable Development Goals aktiv zu unterstützen.

Die globalen Aktienmärkte hätten im Dezember ihre Erholung der Vormonate nicht fortsetzen können und damit das Jahr 2022 deutlich im Minus beendet. Weiter laste auf den Märkten die Sorge, dass die Notenbanken zur Bekämpfung der hohen Inflation ihren aggressiven Zinserhöhungskurs unvermindert fortsetzen könnten. Wie allgemein erwartet, habe die US-Notenbank FED zum siebten Mal in diesem Jahr den Leitzins angehoben, um weitere 50 Basispunkte auf 4,25% bis 4,50%. Gleichzeitig habe sie signalisiert, dass sie die Zinsen bei ihren nächsten Sitzungen weiter erhöhen werde, um die anhaltend hohe Inflation zu bekämpfen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) habe sich der harten Gangart der FED angeschlossen und habe den Leitzins um 50 Basispunkte auf 2,00% angehoben. Zudem habe sie weitere "signifikante" Zinsschritte in Aussicht gestellt. Die Aufhebung der Null-Covid Strategie der chinesischen Regierung habe zu rapide steigenden Corona-Infektionszahlen geführt und daher teilweise die Hoffnung der Anleger auf eine schnelle Erholung der chinesischen Wirtschaft gedämpft.

Die konjunkturellen Frühindikatoren in Europa hätten sich im Dezember verbessert gezeigt. Der ifo-Geschäftsklima-Index habe von 86,4 auf 88,6 Punkte zulegen können. Der aggregierte Markit Eurozone Composite PMI habe 1,5 Punkte gewonnen und stehe im Dezember bei 49,3 Punkten. Sowohl der Dienstleistungssektor als auch das Verarbeitende Gewerbe hätten dabei zulegen können. In den USA hätten die konjunkturellen Frühindikatoren dagegen ein negatives Bild gezeigt.

Der deutsche Leitindex DAX habe im Dezember 3,3% an Wert verloren. Der EURO STOXX 50 sei um 4,0% gefallen. Der US-Leitindex S&P 500 habe 9,3% (in EUR) an Wert eingebüßt. Der MSCI World Index habe den Monat Dezember ebenfalls tiefer beendet, um 7,8% (in EUR). Est. Dividend Yield: 1,9% (Stand vom 30.12.2022) (23.01.2023/fc/a/f)






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LU0117118041 541954 91,86 € 76,33 €