DKB Nachhaltigkeitsfonds Klimaschutz: 12/2022-Bericht, Wertrückgang von 7,50% - Fondsanalyse


25.01.23 14:07
BayernInvest Luxembourg S.A.

Luxemburg (www.fondscheck.de) - Der DKB Nachhaltigkeitsfonds Klimaschutz (ISIN LU0117118124 / WKN 541955, AL) zeichnet sich durch einen aktiven Investmentansatz mit quantitativer Unterstützung und klarem Fokus auf ein ausgewogenes Rendite-Risiko-Profil zur Benchmark aus, so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A.

Die Unternehmen des Anlageuniversums würden anhand von Nachhaltigkeitsfaktoren umfassend bewertet. Der Fonds wähle nur Unternehmen aus, die ihren CO2-Fußbadruck aktiv reduzieren würden. So identifiziere das Fondsmanagement bereits heute die Gewinner von morgen. Das Anlageuniversum des Fonds bestehe aus Aktien von global agierenden Unternehmen. Als Benchmark diene der MSCI World. Titel, die gegen die BayernInvest Nachhaltigkeitskriterien verstoßen oder nicht zur Reduktion der Risiken aus dem Klimawandel beitragen würden, seien vom Anlageuniversum ausgeschlossen.

Ziel des Fondsmanagements sei es, durch aktives Management gegenüber der Benchmark langfristig eine Outperformance in Euro zu erzielen. Zusätzlich dazu solle der CO2-Fußabdruck des Portfolios im Vergleich zur Benchmark reduziert werden.

Die globalen Aktienmärkte hätten im Dezember ihre Erholung der Vormonate nicht fortsetzen können und damit das Jahr 2022 deutlich im Minus beendet. Weiter laste auf den Märkten die Sorge, dass die Notenbanken zur Bekämpfung der hohen Inflation ihren aggressiven Zinserhöhungskurs unvermindert fortsetzen könnten. Wie allgemein erwartet, habe die US-Notenbank FED zum siebten Mal in diesem Jahr den Leitzins angehoben, um weitere 50 Basispunkte auf 4,25% bis 4,50%. Gleichzeitig habe sie signalisiert, dass sie die Zinsen bei ihren nächsten Sitzungen weiter erhöhen werde, um die anhaltend hohe Inflation zu bekämpfen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) habe sich der harten Gangart der FED angeschlossen und habe den Leitzins um 50 Basispunkte auf 2,00% angehoben. Zudem habe sie weitere "signifikante" Zinsschritte in Aussicht gestellt. Die Aufhebung der Null-Covid Strategie der chinesischen Regierung habe zu rapide steigenden Corona-Infektionszahlen geführt und daher teilweise die Hoffnung der Anleger auf eine schnelle Erholung der chinesischen Wirtschaft gedämpft.

Die konjunkturellen Frühindikatoren in Europa hätten sich im Dezember verbessert gezeigt. Der ifo-Geschäftsklima-Index habe von 86,4 auf 88,6 Punkte zulegen können. Der aggregierte Markit Eurozone Composite PMI habe 1,5 Punkte gewonnen und stehe im Dezember bei 49,3 Punkten. Sowohl der Dienstleistungssektor als auch das Verarbeitende Gewerbe hätten dabei zulegen können. In den USA hätten die konjunkturellen Frühindikatoren dagegen ein negatives Bild gezeigt.

Der deutsche Leitindex DAX habe im Dezember 3,3% an Wert verloren. Der EURO STOXX 50 sei um 4,0% gefallen. Der US-Leitindex S&P 500 habe 9,3% (in EUR) an Wert eingebüßt. Der MSCI World Index habe den Monat Dezember ebenfalls tiefer beendet, um 7,8% (in EUR). Est. Dividend Yield: 1,8% (Stand vom 30.12.2022) (25.01.2023/fc/a/f)






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