Apus Capital ReValue Fonds: 08/2022-Bericht, Wertminderung von 6,6% - Fondsanalyse


20.09.22 09:30
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Sondervermögen des Apus Capital ReValue strebt einen möglichst hohen Wertzuwachs an, so die Experten von Aramea Asset Management.

Dieser solle vorrangig durch Direktinvestments in Aktien erzielt werden. Diese würden aus Wachstumsmärkten und Branchen mit überdurchschnittlich guten Aussichten selektiert. Bei allen Anlageentscheidungen stehe die langfristige Beurteilung des Geschäftsmodells und der Ertragsperspektiven im Vordergrund. Einen Schwerpunkt lege das Fondsmanagement darauf, in Unternehmen zu investieren, die im Wandel von Märkten zu den Gewinnern zählen würden. Der Fonds könne in bestimmten Marktphasen auch in Liquidität halten. Attraktive Unternehmensanleihen könnten beigemischt werden.

Der Monat August sei vom Börsenumfeld her zweigeteilt gewesen. Der positive Schwung aus dem Monat Juli habe sich zunächst noch fortgesetzt und in der ersten Augusthälfte für ein allgemein freundliches Marktumfeld gesorgt. Unterstützung habe es von der Makrodatenseite nicht zuletzt dank einem robusten US-Arbeitsmarktbericht gegeben. Wenige Tage später hätten die Markte von schwacher als gedacht ausfallenden Inflationsdaten profitiert. Entsprechend habe der DAX zur Monatsmitte ein Niveau erreicht, das er zuletzt Anfang Juni gesehen habe. Kurz danach hätten sich die meisten globalen Aktienmarkte in eine deutliche Korrekturphase bewegt, die ihren Kulminationspunkt nach der vorsichtigen Rede des FED-Vorsitzenden Powell in Jackson Hole erreicht habe. Neben den Themen Zinsen und Inflation hätten zunehmende Konjunktursorgen, hohe Energiepreise und die anhaltenden Probleme in den globalen Lieferketten belastet.

Mit einem Minus von 4,8% habe der DAX den schlechtesten August seit dem Jahr 2015 verzeichnet. Auch nahezu alle anderen Aktienindices hätten im Berichtsmonat ausgeprägte Kursverluste verbucht: Sowohl national (MDAX: -7,8%, TecDAX: -6,5%, SDAX: -7,4%) als auch international (DJ STOXX 50: -5,2%, S&P 500: -4,2%, NASDAQ: -4,6%). Bemerkenswerterweise hätten sich die Aktienindices vieler Emerging Markets hingegen teilweise deutlich positiv entwickelt. So würden der Bovespa-Index in Brasilien wie auch der indische Nifty positive Monatsergebnisse von 6,2% beziehungsweise 3,7% ausweisen.

Im Berichtsmonat habe der APUS Capital ReValue Fonds 6,6% verloren. Damit habe sich der Fonds, der schwerpunktmäßig in kleinere und mittelgroße Unternehmen investiere, etwa in-line mit den breiteren Nebenwertindices entwickelt. Auf Jahresbasis gesehen habe der Fonds nicht ganz dem Gesamtmarkt folgen können, was in erster Linie auf die schwache Performance der im Portfolio stark vertretenen Technologie- und Gesundheitswerte zurückzuführen sei. Seit Auflage im Oktober 2011 weise der Fonds allerdings mit +207% unverändert eine deutliche Outperformance gegenüber allen relevanten europäischen Vergleichsindices auf.

Positiv zum Monatsergebnis beigetragen hätten insbesondere SES Imagotag, Wallix und technotrans, während Smartbroker und SÜSS MicroTec mit ausgeprägten Korrekturen belastet hätten.

Nennenswerte Zukäufe hätten die Experten von Aramea Asset Management in ALK-Abellö, SAF-HOLLAND, Keywords Studios und Pets At Home getätigt. Hingegen hätten sie ihre Positionen in Abivax und Smartbroker reduziert. Unsere Cash-Quote per Ende August betrug 12,6%, so die Experten von Aramea Asset Management.

Aktuell sei das Thema Energieversorgung das alles überlagernde Thema, während die Zentralbanken weiterhin die richtige Balance zwischen Inflationsbekämpfung und Konjunktursorgen finden müssten. Angesichts des schwierigen Umfelds hätten sich viele börsennotierte Unternehmen bisher besser als befürchtet geschlagen. Während sich die Angebotsseite langsam zu normalisieren scheine, sei die entscheidende Frage, wie stark die steigenden Energiekosten die Gewinne belasten würden und wie deutlich sich die schrumpfenden privaten Einkommen auf die Nachfrage, insbesondere den Konsum in Europa auswirken würden.

Unsere Hoffnung, wonach wir die Jahrestiefs im Juni gesehen haben könnten, dürfte in den kommenden Wochen vermutlich auf die Probe gestellt werden, so die Experten von Aramea Asset Management. Generell dürfte die Volatilität an den Aktienmärkten hoch bleiben. Längerfristig würden die Experten von Aramea Asset Management aber optimistisch bleiben. Jede Krise eröffne an den Aktienmärkten interessante Investmentchancen. Nicht nur, dass solche Phasen das Tempo von technologischen Neuerungen erhöhen würden, auch würden sich die Kurse vieler innovativer Unternehmen deutlich nach unten entwickeln. Dies sei insbesondere bei vielen kontinuierlich wachsenden Gesellschaften im bisherigen Jahresverlauf der Fall gewesen. Vor diesem Hintergrund würden die Experten von Aramea Asset Management die hohe Liquidität nutzen, um schrittweise Zukäufe in bestehenden und neuen Investments vorzunehmen. (Stand vom 31.08.2022) (20.09.2022/fc/a/f)






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