Apus Capital Marathon Fonds: 11/2022-Bericht, Wertzuwachs von 2,7% - Fondsanalyse


02.01.23 09:40
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel der Anlagepolitik des Apus Capital Marathon Fonds ist es, im Rahmen einer aktiven Strategie langfristig einen attraktiven Wertzuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds werde aktiv gemanagt und orientiere sich nicht an einem Vergleichsmaßstab. Die Aktienauswahl erfolge diskretionär anhand der nachfolgend beschriebenen Strategie: Anlageschwerpunkt des Fonds würden nationale und internationale Aktien mit attraktivem Rendite-Risiko-Profil bilden. Die Titelselektion erfolge über einen substanzorientierten Investmentprozess. Derivate Instrumente und Techniken könnten sowohl zu Absicherungs- als auch zu Investitionszwecken eingesetzt werden. Der Fonds könne in bestimmten Marktphasen auch Liquidität halten. Attraktive Unternehmensanleihen könnten beigemischt werden.

Der Monat November sei ein ausgesprochen guter Monat gewesen für nahezu alle Assetklassen von Aktien, Anleihen bis zu Rohstoffen. Das starke positive Momentum, das ja bereits im Oktober begonnen habe, habe sich aus einer Vielzahl von Faktoren genährt. Aus Sicht der Experten von Aramea Asset Management sei der Wichtigste hierbei der nachlassende Inflationsdruck. Die letzten Preissteigerungsraten hätten sowohl in den USA als auch in Europa unter den Schätzungen des Marktes gelegen. Die Experten von Aramea Asset Management würden glauben, es gebe Gründe hierfür sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite. Auf der Angebotsseite sähen die Experten eine zunehmende Normalisierung der Güter-Verfügbarkeit, was sich unter anderem in stark fallenden Frachtraten ausdrücke. Zudem gebe es verstärkt Anzeichen, dass die chinesische Null-Covid Strategie gelockert werden könnte. Auf der Nachfrageseite erleben wir insbesondere in den USA eine starke Abschwächung am Immobilien- und am Gebrauchtwagenmarkt, so Experten von Aramea Asset Management. Dies deute auf eine (von den Zentralbanken gewünschte) Abkühlung der Wirtschaft - und damit auch der Inflation - hin.

Im Berichtsmonat November habe der DAX 8,6% gewonnen, was in etwa der gleiche Anstieg gewesen sei, den man schon im Oktober (+9,4%) habe beobachten können. Auch die nationalen Nebenwerte-Indices hätten sich deutlich erholt (MDAX: +8,1%, SDAX: +9,7%). International sei das Bild ähnlich gewesen (DJ STOXX 600: +6,9%, S&P 500: 5,6%, NASDAQ: 4,5%). Nur wenige Assetklassen hätten im November an Wert verloren: Öl (Brent minus 10%), der US-Dollar (-5% gegen ein gewichtetes Basket) und Kryptowährungen (Bitcoin minus 16%).

Auch der APUS Capital Marathon Fonds habe sich im Berichtsmonat mit 2,7% deutlich erholen können, sei aber aufgrund seines eher defensiven Charakters hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben. Allerdings weise der Fonds seit seiner Auflage im Oktober 2017 mit +25% (oder +3,7% p.a.) unverändert eine deutliche Outperformance gegenüber allen wesentlichen europäischen Vergleichsindices auf.

Die Monatsperformance sei nicht zuletzt durch Sonderbewegungen bei Teleperformance und ALK-Abelló belastet worden. Auf der positiven Seite profitierten wir von Kursgewinnen bei Adesso und Siemens, so die Experten von Aramea Asset Management.

Ihrem Portfolio beigemischt hätten die Experten von Aramea Asset Management u.a. ein französisches Technologieberatungsunternehmen. Teilverkauft hätten die Experten hingegen eine skandinavische Firma aus dem Bereich Hörgeräte und Diagnostik. Die Cash-Quote des Fonds per Ende November habe 11,5% betragen.

Unsere in den letzten Monatsberichten gehegte Hoffnung, wonach die westlichen Zentralbanken beim Kampf gegen die Inflation erste Erfolge vorweisen können, scheint sich zu erfüllen, so die Experten von Aramea Asset Management. Es bestehe allerdings die Gefahr, dass die Zinserhöhungen der vergangenen Monate bereits spürbare Bremsspuren in der globalen Wirtschaft hinterlassen hätten und sich der Fokus der globalen Finanzmärkte in den kommenden Monaten auf die nachlassende Wirtschaftsdynamik beziehungsweise die Stärke der möglichen Rezession verschieben könnte.

Für übertriebenen Pessimismus bestehe allerdings (noch) kein Grund: Aus den rund 50 Managementgesprächen der Experten von Aramea Asset Management in der zweiten November-Hälfte gehe in Summe klar hervor, dass das Glas als halb voll angesehen werde. Belastungen aus Lohnsteigerungen oder Energiepreisen seien zwar vorhanden, die Nachfrage insbesondere für innovative Produkte erscheine aber unverändert hoch, sodass die meisten Unternehmen optimistisch nach vorn blicken würden. Eine Öffnung Chinas nach den strikten Lockdowns der vergangenen Jahre könnte sich als weiterer positiver Impuls herausstellen. Entsprechend hätten die Experten von Aramea Asset Management den Monat genutzt, um weitere interessante, zuletzt deutlich verbilligte Marathonunternehmen in ihr Portfolio aufzunehmen, beziehungsweise ihre Engagements in vorhandenen Titeln weiter auszubauen. (Stand vom 30.11.2022) (02.01.2023/fc/a/f)






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