Apus Capital Marathon Fonds: 10/2022-Bericht, Wertzuwachs von 5,1% - Fondsanalyse


18.11.22 13:55
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel der Anlagepolitik des Apus Capital Marathon Fonds ist es, im Rahmen einer aktiven Strategie langfristig einen attraktiven Wertzuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds werde aktiv gemanagt und orientiere sich nicht an einem Vergleichsmaßstab. Die Aktienauswahl erfolge diskretionär anhand der nachfolgend beschriebenen Strategie: Anlageschwerpunkt des Fonds würden nationale und internationale Aktien mit attraktivem Rendite-Risiko-Profil bilden. Die Titelselektion erfolge über einen substanzorientierten Investmentprozess. Derivate Instrumente und Techniken könnten sowohl zu Absicherungs- als auch zu Investitionszwecken eingesetzt werden. Der Fonds könne in bestimmten Marktphasen auch Liquidität halten. Attraktive Unternehmensanleihen könnten beigemischt werden.

Nach einem ungewöhnlich herausfordernden dritten Quartal hätten die Aktienmärkte im Oktober eine deutliche Erholung verzeichnet. Diese habe sich im Wesentlichen aus der Hoffnung gespeist, dass die globalen Zentralbanken moderatere Töne anschlagen könnten. Auch habe sich die politische Lage in England beruhigt, die noch vor wenigen Wochen zu erheblichen Verwerfungen auf dem dortigen Anleihemarkt geführt habe. Trotz der weiterhin hohen Inflation und der merklichen Unsicherheit an den Märkten sei der Goldpreis nunmehr den siebten Monat in Folge gefallen - zum ersten Mal seit 1869!

Innerhalb des Monats sahen wir einen freundlichen Beginn, in dem einige marktbreite Aktienindices wie der S&P 500 die beste Zweitagesperformance seit April 2020 zeigten, so die Experten von Aramea Asset Management. Im weiteren Verlauf des Monats habe der Risikoappetit der Märkte zusätzliche Nahrung durch Berichte erhalten, dass die FED das Tempo der Zinsanstiege ab Dezember verlangsamen könnte. Allerdings sei die Inflation diesseits und jenseits des Atlantiks unverändert hoch geblieben, auch wenn die Gaspreise im Oktober weiter rückläufig gewesen seien. Was die Ergebnissituation der Unternehmen angehe, habe sich ein gemischtes Bild ergeben: Während die Highflyer der vergangenen Jahre, insbesondere Technologie-Titel wie Amazon.com oder Meta, schwache Zahlen ausgewiesen und sogar Kostensenkungsprogramme angekündigt hätten, hätten viele europäische Technologiewerte wie ASML oder SAP besser als erwartet berichtet. Hier dürften die Verschiebungen auf der Währungsseite auch eine Rolle gespielt haben.

Der DAX habe sich im Berichtsmonat kräftig mit einem Plus von 9,4% erholt, was dem stärksten monatlichen Anstieg seit November 2020 entsprochen habe. Die deutschen Nebenwerte-Indices hätten zwar auch deutliche Wertzuwächse aufgewiesen, dem Leitindex aber nicht ganz folgen können. So hätten der MDAX 5,9%, der TecDAX 6,5% und der SDAX 7,2% zugelegt. International sei das Muster ähnlich gewesen (DJ STOXX 600: 6,4%, S&P 500: 8,1%, NASDAQ: 3,9%).

Der APUS Capital Marathon Fonds weise eine Monatsperformance von 5,1% aus. Damit habe sich der Fonds etwas schwächer als die Nebenwerteindices entwickelt, was nicht zuletzt auf die hohe Kassenposition zurückzuführen gewesen sei. Trotz der in diesem Jahr durch marktweite Korrekturen bei Wachstumswerten belasteten Jahresperformance habe sich der Fonds seit seiner Auflage im Oktober 2017 mit +17,4% (oder 3,2% p.a.) deutlich besser als die meisten relevanten Indices entwickelt.

Positiv zum Monatsergebnis beigetragen hätten insbesondere Nexus, Atea und BTS, während Siegfried, Sartorius und Detection Technology die Performance des Fonds geschmälert hätten. Nennenswerte Zukäufe hätten die Experten von Aramea Asset Management in bioMérieux, GFT und Air Liquide getätigt. Hingegen hätten sie Positionen in Sartorius und Nordic Waterproofing reduziert. Die Cash-Quote per Ende Oktober habe 17,5% betragen.

Für die Aktienmärkte sei das weitere Vorgehen der westlichen Zentralbanken mit Blick auf die hohe Inflation und die sich abzeichnende Rezession von hoher Bedeutung. Hier könnte in den kommenden Wochen eine Wende anstehen, denn viele makroökonomische Indikatoren hätten zuletzt unter den Erwartungen gelegen. Lediglich der Arbeitsmarkt zeige sich weiterhin sehr robust. Allerdings sei dies üblicherweise ein nachlaufender Indikator. Die deutliche Schwäche auf dem US-Häusermarkt, Entspannung in den globalen Lieferketten sowie ein geringerer Gaspreis könnten sich günstig auf die Inflationsentwicklung auswirken und für Beruhigung auf der geldpolitischen Seite sorgen. Die zuletzt zu beobachtende Erholung an den Aktienmärkten könnte sich damit fortsetzen.

Mittel- und längerfristig seien die Experten von Aramea Asset Management weiter davon überzeugt, dass die jüngsten Krisen das Vordringen innovativer Technologien beschleunigen würden. Hiervon sollten auch die stabil wachsenden, technologisch führenden Unternehmen, in die der APUS Capital Marathon Fonds investiere, profitieren. (Stand vom 31.10.2022) (18.11.2022/fc/a/f)






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