Januar als guter Monat für den europäischen ETF-Markt - Technologie und Health Care besonders gefragt


05.02.24 14:11
State Street Global Advisors

Boston (www.fondscheck.de) - Januar war ein weiterer guter Monat für den europäischen ETF-Markt, so Sophia Wurm, Vice President SPDR ETFs bei State Street Global Advisors.

Insgesamt hätten Anleger 22,4 Milliarden US-Dollar investiert.

Hiervon sei der Löwenanteil auf Aktien-ETFs entfallen, die alleine 14 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen verbucht hätten. Im Kontext neuer Allzeithochs seien im S&P 500 Index besonders globale Aktien (Zuflüsse in Höhe von 7,4 Milliarden US-Dollar) und US-Aktien (+4,5 Milliarden US-Dollar) gefragt gewesen. Alleine in ETFs auf den S&P seien 4,7 Milliarden US-Dollar investiert worden. Zusätzlich seien 390 Millionen US-Dollar in die nachhaltige Variante S&P 500 ESG Leaders (ISIN IE00BH4GPZ28 / WKN A2PSPE) geflossen. Im Bereich der Branchen sei neben Technologie auch Health Care gefragt gewesen.

Zu leichteren Abflüssen aus Aktien-ETFs sei es erneut in der Eurozone gekommen. Vor dem Hintergrund neuer Tiefstkurse am chinesischen Aktienmarkt hätten ETFs auf den CSI 300 erneute Abflüsse von etwa 480 Millionen US-Dollar verbucht.

8,3 Milliarden US-Dollar seien in Anleihe-ETFs geflossen. Hierbei hätten Anleger auf Euro lautende Unternehmensanleihen mit guter Bonität (Investmentgrade Rating) und Staatsanleihen präferiert. Auch Geldmarktanlagen hätten sich ungebrochener Beliebtheit erfreut. Insgesamt seien Investments in Euro deutlich stärker nachgefragt gewesen als auf US-Dollar lautende (Unternehmens-)Anleihen.

Abflüsse habe es insgesamt nur in wenigen Teilbereichen des ETF-Marktes wie zum Beispiel bei Rohstoffen gegeben. (05.02.2024/fc/a/e)





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