FRAM Capital Skandinavien-Fonds: 03/2021-Bericht, Wertzuwachs von 0,9% - Fondsanalyse


27.04.21 10:30
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel des FRAM Capital Skandinavien ist, im Rahmen einer aktiven Strategie einen möglichst hohen Kapitalzuwachs zu erreichen, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds werde aktiv gemanagt. Die Aktienauswahl erfolge diskretionär anhand folgender Strategie: Um dies zu erreichen, verfolge der Fonds einen vermögensverwaltenden Ansatz. Der Fonds investiere zu mindestens 51% in Aktien, deren Emittenten ihren Hauptsitz in Skandinavien (Island, Norwegen, Dänemark, Schweden oder Finnland) hätten. Innerhalb dieser Region gebe es keinerlei Restriktionen in Bezug auf Sektoren oder Unternehmensgrößen.

Auch im März seien Aktien im Bereich erneuerbare Energien und Technologie abverkauft worden und es seien Unternehmen gefragt gewesen, die von einer anziehenden Konjunktur profitieren sollten. Auf der Währungsseite sei die Norwegerkrone im März Hand in Hand mit dem Ölpreis gestiegen und habe um gut 2% zulegen können, während die Schwedenkrone ein Prozent an Wert gegenüber dem Euro eingebüßt habe.

Es zeichne sich weiter ab, dass die skandinavischen Länder relativ gut durch die Pandemie kämen. So sei die Staatsverschuldung 2020 sowohl in Dänemark als auch in Schweden lediglich auf ca. 42% des Bruttoinlandproduktes angestiegen, was diesen Ländern auch in Zukunft eine große fiskalpolitische Flexibilität ermöglichen sollte.

Im März hätten sich die Indices der skandinavischen Märkte von +1,5% (Helsinki) bis +6% (Stockholm) bewegt. Der FRAM Capital Skandinavien I habe im März 1,0% an Wert zulegen können (0,9% die R-Tranche). Der schwedische Index habe von seiner hohen Anzahl an konjunkturabhängigen Werten profitiert. So sei beispielsweise der Stahlhersteller SSAB im März um 27% gestiegen, der Haushaltsgerätehersteller Electrolux um 21% und das Indexschwergewicht Atlas Copco um 10%.

Die beiden Positionen im Fonds, die die größten Kursverluste im Oktober zu verzeichnen gehabt hätten, seien Quantafuel (-25%) und Climeon (-17%) gewesen. Sowohl Quantafuel (wandle Kunststoffabfälle in Kraftstoffe um) als auch Climeon (Energie aus Erdwärme) seien Opfer des Abverkaufes im Erneuerbaren Energiebereich geworden. Die Experten von Aramea Asset Management hätten beide Positionen im Vorfeld schon verringert.

Die beiden besten Positionen im Fonds seien Komplettbank (+27%) und Ferroamp (+25%) gewesen. Komplettbank sei eine norwegische Nischenbank mit attraktiver Bewertung. Ferroamp sei ein Unternehmen im Cleantech-Bereich. Das Unternehmen liefere das EnergyHub-System, eine patentierte Technologie, die die Nutzung der Sonnenenergie verbessere und gleichzeitig die Leistung des Systems erhöhe.

Aktienvorstellung: VNV Global (Marktkapitalisierung ca. 1,1 Milliarden EUR) sei eine Investmentgesellschaft, die in Zukunftsmodelle der modernen Gesellschaft investiere. Das Unternehmen habe in der Vergangenheit gezeigt, dass es viel Mehrwert für den Aktionär generieren könne. Die zwei größten Investmentblocks seien Mobilität und digitale Gesundheit. Im Mobilitätsbereich würden die drei größten Investitionen in BlaBlaCar (App zur Mitfahrervermittlung), Voi (Scooter) und Gett (App, die den Transport in Afrika effizienter mache) stecken. Die Experten von Aramea Asset Management hätten eine Videokonferenz mit dem Vorstandsvorsitzenden gehabt, der sich sehr zuversichtlich gezeigt habe, bald mit Voi die Gewinnzone zu erreichen. Im digitalen Gesundheitsbereich sei das mit Abstand größte Engagement bei Babylon (Online-Arzt, stark in GB). Babylon werde voraussichtlich dieses Jahr noch börsennotiert werden. (Stand vom 31.03.2021) (27.04.2021/fc/a/f)






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