DekaLux-BioTech CF-Fonds: 03/2021-Bericht, Zukäufe bei Amgen und Gilead - Fondsanalyse


23.04.21 09:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds DekaLux-BioTech CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, das Anlageziel durch eine risikogestreute, weltweite Anlage hauptsächlich in Aktien von Unternehmen zu erreichen, die ihre Umsatzerlöse oder ihr Jahresergebnis überwiegend im Bereich der Entdeckung, Erforschung, Entwicklung, Herstellung, Vertrieb oder Vermarktung von medizinischen Produkten im Biotechnologiebereich erzielen würden. Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Der Investmentprozess erfolge im Rahmen einer Gesamtunternehmenseinschätzung, wobei in erster Linie Bilanzdaten und betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie z.B. Eigenkapitalquote und Nettoverschuldung sowie qualitative Bewertungskriterien wie z.B. die Qualität der Produkte und des Geschäftsmodells des Unternehmens analysiert würden. Ergänzend werde die Markt- und Branchenattraktivität auf Basis volkswirtschaftlicher Daten bewertet. Um den Erfolg des Wertpapierauswahlprozesseses zu bewerten sowie die an die Wertentwicklung gebundenen Gebühren zu berechnen, werde der Index 100% NASDAQ Biotechnology Total Return umgerechnet in Euro verwendet. Die initiale und kontinuierliche Wertpapierauswahl erfolge im Rahmen des beschriebenen Investmentansatzes unabhängig von diesem Referenzwert und damit verbundenen quantitativen oder qualitativen Einschränkungen.

Der Fonds lege mehr als 50% des Aktivvermögens (Wert der Vermögensgegenstände ohne Berücksichtigung von Verbindlichkeiten) in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Unternehmen aus dem Biotechnologiesektor hätten sich im März seitwärts entwickelt. Positiv habe sich z.B. das Unternehmen Five Prime Therapeutics entwickelt, nachdem der Biotechkonzern Amgen verkündet habe, das Unternehmen zu einer Prämie zu übernehmen. Auch das deutsche Unternehmen Affimed habe einen starken Kursanstieg gezeigt, nachdem dies berichtet habe, dass bei einer klinischen Studie für Patienten mit einer spezifischen Form des Lymphoms Zeichen einer Wirksamkeit gesehen worden seien und auf dieser Basis die Studie fortgesetzt werde. Zahlreiche andere maßgeblich kleinere Biotechnologieunternehmen hätten im März rückläufige Anteilpreisentwicklungen aufgewiesen, wie u.a. Acadia Pharmaceuticals. Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA habe die durch Acadia eingereichten Informationen zur Zulassung einer weiteren Indikation ihres Fokusproduktes Nuplazid nicht für ausreichend gehalten, was zu starken Abverkäufen geführt habe.

Ionis Pharmaceuticals und ihr Partner Roche hätten enttäuschende Daten für ein Medikament zur Behandlung von Chorea Huntington wie auch ihr Konkurrent Wave Life Science präsentiert, was die Kurse belastet habe. Marktschwächephasen, welche nicht maßgeblich durch unternehmensspezifische Rückschläge bedingt gewesen seien, seien vom Fondsmanagement des DekaLux-BioTech im März zum selektiven Ausbau einzelner Positionen genutzt worden. Investitionen in einigen kleineren Unternehmen seien erhöht worden, es seien aber auch Zukäufe bei Biotechriesen wie Amgen und Gilead erfolgt. Entsprechend sei der Investitionsgrad zum Monatsende ausgebaut worden. (23.04.2021/fc/a/f)





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