DWS Top Dividende LD-Fonds: 04/2021-Bericht, Finanzwerte und Grundstoffe erhöht - Fondsanalyse


25.05.21 12:00
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der DWS Top Dividende LD bietet eine Aktienanlage mit Chance auf laufenden Ertrag, so die Experten von DWS.

Das Management investiere weltweit in Aktien, vorrangig hochkapitalisierte Werte, die eine höhere Dividendenrendite als der Marktdurchschnitt erwarten lassen würden.

Im April hätten die Aktienmärkte den Monat im Plus beendet. Der MSCI World Index habe bei +2,18% in EUR gelegen. Der Optimismus über die Fortschritte bei der Einführung von Impfstoffen gegen COVID-19 und eine allmähliche Wiedereröffnung der Wirtschaft sowie die Aussicht auf Infrastrukturinvestitionen zur Förderung der Wirtschaft hätten weiterhin die Stimmung gestützt und Sorgen über mögliche Steuererhöhungen in den USA und Inflationsängste verdrängt. Allerdings habe sich der deutliche Aufwärtstrend bei den Rohstoffpreisen fortgesetzt, insbesondere bei Agrarprodukten und Kupfer. Letztgenanntes befinde nun auf dem höchsten Stand seit einem Jahrzehnt.

Die USA seien im April die Region mit der besten Wertentwicklung gewesen. So sei der S&P 500 um +2,91% gestiegen. Mit +1,93% für den EURO STOXX 50 habe der breitere Euroraum relativ gesehen eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung verzeichnet. Der britische FTSE 100 und der DAX hätten mit +1,90% bzw. +0,85% ebenfalls schlechter abgeschnitten. Während die Schwellenländer mit einem Plus von 0,14% ebenfalls eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung gezeigt hätten, sei die schlechteste Region im April Japan gewesen, wo der Nikkei 225 um 2,37% nachgegeben habe. Währungsbewegungen zwischen USD und EUR hätten im Laufe des Monats äußerst negative Auswirkungen für Euro-Anleger gehabt.

Auf Sektorebene hätten Kommunikationsdienstleistungen im April die beste Wertentwicklung (+4,50% in EUR) geliefert. Immobilien hätten mit +4,01% ebenfalls überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Industrie und Energie hätten auf relativer Basis mit einem Plus von nur 0,45% bzw. einem Minus von 1,91% in EUR die schlechteste Wertentwicklung im Monatsverlauf gezeigt. Der US-Dollar habe im April 2,09% verloren (gemessen am US-Dollar-Index). Im Währungsbereich habe der Euro um +2,47% gegen den US-Dollar und um +2,24% gegen das Britische Pfund aufgewertet, während er gegenüber dem Japanischen Yen um +1,19% habe zulegen können. Der Ölpreis (WTI) sei im April in EUR um +5% gestiegen. DWS Top Dividende habe im April bei -0,39% gelegen.

Die Experten von DWS hätten im April ihr Engagement in Finanzwerten und Grundstoffen erhöht. Im Gegensatz dazu hätten sie ihr Engagement in defensivem Konsum und Energie verringert. Im Verlauf des letzten Monats hat sich unser Investitionsgrad nicht wesentlich verändert; unsere aktuelle Kasseposition steht bei insgesamt etwa 5%, so die Experten von DWS.

Auf Sektorebene hätten positive Beiträge zur Wertentwicklung aus dem Übergewicht in Grundstoffen und dem Untergewicht in Industrie gestammt. Zusätzlich habe die Einzeltitelauswahl in Industrie und defensivem Konsum einen positiven Beitrag zum relativen Ertrag gebracht. Die Einzeltitelauswahl in Finanzwerten und das Übergewicht in Energie hätten im Vergleich zum allgemeinen Markt den höchsten negativen Beitrag gebracht. Auch wenn wir uns auf relative Erträge und Gewichtungen beziehen, ist der breite Markt nicht als Benchmark für den Fonds anzusehen, so die Experten von DWS. Auf Einzeltitelebene hätten die größten positiven Beiträge von Nestlé, Medtronic und TC Energy erzielt werden können. Total SA, Ping An Insurance und Merck & Co. hingegen hätten die Wertentwicklung belastet.

Die Finanzmärkte würden sich weiterhin auf die Neuigkeiten zur COVID-19-Pandemie konzentrieren, wobei positivere Meldungen über den beschleunigten Anstieg der Impfquoten in einigen Teilen der Welt langsam überwiegen würden. Auch wenn die Verschuldung und die Arbeitslosenquote weiterhin hoch seien, habe die allmähliche Wiederöffnung der Wirtschaft in Kombination mit sich verbessernden Konjunkturindikatoren für Optimismus an den Finanzmärkten gesorgt. Eine Normalisierung über die Jahre 2021/22 erscheine immer wahrscheinlicher. Zudem würden massive monetäre und fiskalische Maßnahmen weiterhin die Weltwirtschaft stützen. Die Ausbreitung des Coronavirus und die durch steigende Fallzahlen bedingten neuerlichen Lockdowns in einigen Regionen würden sehr genau beobachtet und könnten zu weiteren Schwankungen an den globalen Aktienmärkten führen.

In diesem volatilen und unsicheren Marktumfeld würden die Experten von DWS einmal mehr ganz bewusst auf strenge Auswahl setzen und sich dabei auf solide Bilanzen, hohe freie Cashflows und nachhaltige Dividenden konzentrieren. Außerdem seien die Zinsen trotz des jüngsten Anstiegs der langfristigen Renditen nach wie vor historisch niedrig, sodass Aktien aufgrund des Mangels an Alternativen nach Erachten der Experten von DWS langfristig notwendig und attraktiv bleiben würden. Dies sollte die Aktienmärkte zumindest strategisch stützen.

Zudem seien die Experten von DWS nach wie vor der festen Überzeugung, dass die Bedeutung von Dividendenzahlungen als Komponente des Gesamtertrags bei anhaltenden Niedrigzinsen weiter steige. Sie würden erwarten, dass der Renditebeitrag der Dividenden über dem historischen Durchschnitt liegen werde, da bei vielen Aktien die Dividendenerträge bereits weit über den Renditen der entsprechenden Unternehmensanleihen lägen. (Stand vom 30.04.2021) (25.05.2021/fc/a/f)





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