DNCA Invest Value Europe-Fonds: 02/2021-Bericht, Performance von +4,76% seit Jahresbeginn - Fondsanalyse


29.03.21 08:30
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Value Europe ist bestrebt, den folgenden Index zu übertreffen: STOXX Europe 600 Net Return über den empfohlenen Anlagezeitraum, so die Experten von DNCA Investments.

Nach einem Januar unter Druck seien die europäischen Aktienmarktindizes mit einem kräftigen Plus in den Februar gestartet und hätten von der Beschleunigung der Impfkampagne und der Ernennung von Mario Draghi zum Chef einer neuen Koalitionsregierung in Italien profitiert.

Der Aufschwung sei jedoch nicht von Dauer gewesen. Die Märkte hätten sich unentschlossen gezeigt und in der zweiten Monatshälfte eine Korrektur erfahren. Der Grund: Der deutliche Anstieg der langfristigen Zinsen, insbesondere in den Vereinigten Staaten, der durch die Befürchtung genährt worden sei, dass die wirtschaftliche Erholung vor dem Hintergrund massiver fiskalischer Anreize zu einer Beschleunigung der Inflation und einer Änderung der weniger akkommodierenden Geldpolitik führen würde. Im Februar sei der 10-jährige US-Zinssatz um 34 Basispunkte auf 1,4% gestiegen und die deutsche Bundesanleihe um 26 Basispunkte auf -0,26%, was eine Fortsetzung der Reflationstendenzen widerspiegele.

Die europäischen Indices hätten den Februar im positiven Bereich beendet: 2,44% für den STOXX Europe 600. Der starke Zinsanstieg habe die Sektorrotation zugunsten zyklischer Value-Titel (Finanzwerte, Energie, Grundstoffe) verstärkt und zu erheblichen Gewinnmitnahmen bei defensiven und langlaufenden Titeln (insbesondere bei Versorgern) oder bei Wachstumstiteln mit hohen Bewertungen geführt, insbesondere in bestimmten Tech- und Energiewendesegmenten (Aktien aus dem Bereich erneuerbare Energien seien um ca. 15% gefallen).

Im Laufe des Monats hätten die Experten von DNCA Investments eine Position in Rexel eröffnet und ABF, CaixaBank und BASF verstärkt. Auf der anderen Seite hätten sie ihre Positionen in Babcock, Orange und GSK verkauft und ihr Engagement in Imperial Tobacco reduziert.

Rexel, ein Vertriebsunternehmen für elektrische Geräte für professionelle Anwender, habe in den letzten Jahren eine weitreichende Umstrukturierung durchlaufen: Erhebliche Investitionen in digitale Technologie, Reorganisation der USA, Veräußerung von Vermögenswerten und Schuldenabbau. Diese Anstrengungen würden Rexel nach Einschätzung der Experten von DNCA Investments in die Lage versetzen, in den nächsten Jahren schneller als der Markt zu wachsen und im Jahr 2023 eine Marge von 6% zu erreichen (gegenüber 4,2% im Jahr 2020). Die starke Cash-Generierung werde es der Gruppe auch ermöglichen, 40% des Nettogewinns als Dividende auszuschütten. Der inflationäre Kontext erscheine den Experten von DNCA Investments günstig für diesen Distributor, der mit 9x EV/EBIT 2022 niedrig bewertet sei.

Die Hauptperformer seien gewesen: BNP Paribas (+24%), Crédit Agricole (+24%) und FLSmidth (+20%). Die beiden Banken hätten von der Versteilung der Zinskurve, den weiterhin sehr niedrigen Bewertungen und den beruhigenden Jahresergebnissen profitiert. Auf der anderen Seite hätten Alstom (-8%), Lancashire (-8%) und Fresnillo (-4,5%) negativ zur Performance beigetragen.

In diesem für das Value-Thema günstigen Umfeld habe der Fonds eine Performance von 6,12% gegenüber 2,44% für seinen Referenzindex, den STOXX Europe 600, verzeichnet. Damit haben wir den im Januar verlorenen Boden wieder gutgemacht und weisen seit Jahresbeginn eine positive relative Performance von 309 Bp auf, so die Experten von DNCA Investments. (Stand vom 26.02.2021) (29.03.2021/fc/a/f)






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202,16 € 206,39 € -4,23 € -2,05% 01.01./01:00
 
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