DNCA Invest Evolutif-Fonds: 08/2021-Bericht, Wertsteigerung von 1,40% - Fondsanalyse


24.09.21 09:00
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Evolutif ist bestrebt, den zusammengesetzten Index aus 60% EURO STOXX 50, 30% FTSE MTS EMU GOV BOND 1-3 years, 10% EONIA, berechnet mit reinvestierten Dividenden, über den empfohlenen Anlagezeitraum zu übertreffen und gleichzeitig das Kapital in negativen Phasen durch opportunistisches Management und flexible Allokation von Vermögenswerten zu schützen, so die Experten von DNCA Investments.

Ohne auf die übrigen Schwellen- und Industrieländer überzugreifen, hätten die Ängste vor einer Verlangsamung der chinesischen Wirtschaft und der Rückkehr von Xi Jinpings wirtschaftlichem Autoritarismus den Aktienmarkt in Shanghai belastet, der offiziell in eine Korrektur eingetreten sei und seit seinem Höchststand 20% verloren habe. Was das Wachstum der Finanzanlagen betreffe, so habe sich China vom Rest der Welt abgekoppelt, insbesondere von den USA und Europa, die ihre Jahreshöchststände erreicht hätten.

Das gefürchtete Treffen in Jackson Hole habe tatsächlich eine kurze und beruhigende Rede für die Märkte gebracht, in der ein beruhigender Jerome Powell daran erinnert habe, dass die beginnende Reduzierung des Tempos der Ankäufe von Vermögenswerten keineswegs eine Zinserhöhung vorwegnehmen sollte, während er seinen Rückzug von der Inflation bekräftigt habe: Er glaube, dass sie nur sehr vorübergehend sei und dass es keine Dringlichkeit gebe, zu hart dagegen vorzugehen.

Gleichzeitig würden die makroökonomischen Daten auf beiden Seiten des Atlantiks bestätigen, dass es keine Beschleunigung der wirtschaftlichen Überhitzung gebe. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Mittelmäßigkeit im Sinne Voltaires, d.h. eines Zustands des "weder zu viel noch zu wenig", der keine Änderung der fiskalischen und monetären Unterstützung zulasse, würden die Märkte weiterhin von den Strömen beruhigter Anleger gestützt, wobei eine klare Tendenz zu Qualitäts- und Wachstumstiteln bestehe, die zyklische und defensive Titel würden überwiegen.

Die Aktienportfolioallokation sei im August in die Nähe ihrer Jahreshöchststände gedrückt worden, als die Märkte kurzzeitig die Risiken der FED-Sitzung, die Situation in China und die beunruhigenden Daten über die Ausbreitung des Delta-Virus eingepreist hätten. Das zentrale Szenario sei nach wie vor die Fortsetzung des Aufschwungs (wenn auch in abgeschwächter Form) und eine Rückkehr zur wirtschaftlichen Normalität, was für eine Aktienquote von 70% bis 80% spreche. In Anbetracht der Gesundheitsrisiken seien Absicherungspositionen nach wie vor notwendig.

Nach der drastischen Reduzierung der China-Allokation sei das Bestreben, den zyklischen Teil des Portfolios zu reduzieren, noch stärker ausgeprägt worden. Das Portfolio sei auf US-amerikanische Technologiewerte (Microsoft, Alphabet, NVIDIA, Accenture, PayPal usw.) sowie auf nord- und kontinentaleuropäische Aktien umgeschichtet worden. Das Wachstumspotenzial Chinas ist nach wie vor unbestreitbar, doch müssen die Absichten der Partei in Bezug auf ihr Wirtschafts- und Kapitalmodell klarer erkennbar sein, bevor wir dem Reich der Mitte den Platz einräumen können, den es in unserer Aufteilung verdient, so die Experten von DNCA Investments. (Stand vom 03.09.2021) (24.09.2021/fc/a/f)






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