DNCA Invest Beyond Infrastructure & Transition Fonds: 01/2021-Bericht - Performance von -2,96% seit Jahresbeginn


25.02.21 11:00
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Beyond Infrastructure & Transition ist bestrebt, den MSCI Europe Infrastructure Net-Index über den empfohlenen Anlagezeitraum zu übertreffen, so die Experten von DNCA Investments.

Die Begeisterung, die die Märkte in den ersten Tagen des Jahres beflügelt habe, sei nicht von langer Dauer gewesen. Die Verschlechterung der Gesundheitssituation mit den ersten Fällen einer englischen und südafrikanischen Covid-19-Variante, logistische Probleme im Zusammenhang mit der Verteilung der Impfstoffe sowie neue, strengere Lockdown-Maßnahmen hätten das Risiko wieder aufleben lassen, dass die erwartete starke zyklische konjunkturelle Erholung auf kurze Sicht eine zeitliche Verschiebung erfahre und die Wachstumsszenarien für 2021 nach unten korrigiert würden. Vor diesem Hintergrund hätten weder das US-Konjunkturpaket noch die nach wie vor akkommodierenden Verlautbarungen der Zentralbanken eine Erholung des Marktes ermöglichen können. Die europäischen Aktienmarktindices hätten den Berichtsmonat im Minus geendet: -0,8% für den STOXX 600 und -1,45% für den EURO STOXX.

Der Monat Januar sei ebenfalls von heftigen und widersprüchlichen Marktbewegungen geprägt gewesen, die auf massive Interventionen historischen Ausmaßes von Kleinanlegern zurückzuführen gewesen seien, die gegen die Short-Selling-Positionen spekuliert hätten, was dem Markt gegen Ende des Berichtszeitraums eine sehr hohe Volatilität beschert habe. Die Hedge-Fonds seien gezwungen gewesen, ihre Short-Selling-Positionen aufzulösen, um ihre Verluste zu reduzieren (und hätten kaufen müssen, um ihren Leerkauf-Verpflichtungen nachzukommen). Dies wiederum habe bewirkt, dass bei den besonders stark geshorteten Titeln die Kurse durch die Decke gegangen seien und es bei den am stärksten gehaltenen Werten zu starken Kurseinbrüchen gekommen sei. Dies habe unter anderem die Werte im Sektor Erneuerbare Energien betroffen, deren Abwärtsbewegung noch durch den technischen Druck der Indexfonds verstärkt worden sei.

Nach einem erfreulichen Jahresbeginn sei der Fonds DNCA Invest Beyond Infrastructure & Transition durch die ab Mitte Januar zu beobachtenden technischen Bewegungen bei den Pure Playern des Sektors der erneuerbaren Energien (Engagement >10%), aber auch aufgrund seines Engagements in Werten der Bereiche Transport und Mobilität (Autobahnen, Flughäfen), die unter der Ankündigung neuer Restriktionen gelitten hätten, stark belastet worden. Folglich habe der Fonds eine monatliche Underperformance von -2,96% verzeichnet, gegenüber -0,5% für seinen Referenzindex, den MSCI Europe Infrastructure NR.

Die wichtigsten Performancebeiträge des Monats hätten die folgenden Werte beigesteuert: Hoffman Green (+36 Bp; neue Verträge und Beginn der Arbeiten am zweiten Zementwerk für "grünen Zement"), Veolia (+27 Bp; entschlossen im Kampf um die Übernahme von SUEZ), Bilfinger (+18 Bp; profitiere von der leichten zyklischen Erholung und dem Anstieg der Ölpreise) sowie in geringerem Maße PSI Software (+14 Bp) und SUEZ (+9 Bp). Dagegen finde man unter den Performanceschlusslichtern des Monats Solaparck (-47 Bp), Grenergy (-41 Bp), Ferrovial (-29 Bp), Aena (-23 Bp) und Getlink (-23 Bp).

In Bezug auf unsere Portfolioumschichtungen ist zu vermelden, dass wir die Gewichtung spanischer unabhängiger Produzenten erneuerbarer Energien (Solarpack und Grenergy Renovables) weiter reduzierten, während wir unsere Positionen in den Titeln mit der höchsten Liquidität und der größten geografischen Diversifizierung (Orsted, Scatec und Integrated Utilities) unverändert ließen, so die Experten von DNCA Investments.

Das Ergebnis der jüngsten Versteigerungen für Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie in Spanien (3 GW für einen Durchschnittspreis von ca. 25 Euro/MWh, >30% unter den Marktpreisen) illustriere das extrem wettbewerbsintensive Umfeld und werfe Fragen hinsichtlich der Nachhaltigkeit attraktiver Renditen und eventueller Auswirkungen dieser niedrigen Preise auf die zukünftigen Stromlieferverträge (PPA) auf. Diese Situation bestärke die Experten von DNCA Investments in ihrer Überzeugung, dass sie die integrierten Energieunternehmen (Enel, EDP, Iberdrola, Engie) bevorzugen müssten, deren Retail-Aktivitäten eine natürliche Absicherung gegenüber den Preisschwankungsrisiken bilden würden.

Im Übrigen hätten die Experten von DNCA Investments ihre Positionen in Inwit und Hera aufgelöst, um das Portfolio weiter zu konzentrieren und die Liquidität in einem nach wie vor sehr unsicheren und volatilen Marktumfeld zu verbessern. Im Bereich der Telekom-Türme würden sich die Experten auf Cellnex konzentrieren, dessen Wachstumshistorie und M&A-Chancen aus Sicht der Experten ein attraktiveres Risiko-Rendite-Profil zu bieten scheine. Schließlich hätten die Experten von DNCA Investments beschlossen, Hera zu veräußern. Grund dieser Entscheidung: Die Veröffentlichung eines enttäuschenden Geschäftsplans bis 2024 mit im Vergleich zu Wettbewerbern relativ niedrigen Gewinnwachstumszielen (+1,5% CAGR). Über eine Anlage in Iren, dessen Bewertungsniveaus attraktiver seien, möchten die Experten weiterhin gegenüber dem Thema der Kreislaufwirtschaft und dem Konsolidierungspotenzial des italienischen Multi-Utility-Sektors engagiert bleiben.

Trotz des turbulenten Jahresbeginns seien die Experten von DNCA Investments zuversichtlich, dass der Fonds seinen Aufschwung im Jahr 2021 weiter fortsetzen könne. Die Experten würden diese Einschätzung auf die folgenden Argumente stützen: 1. Positionierung des Fonds auf säkulare Wachstumsthemen, was ihm ein defensives Profil verleihe; 2. Ein Umfeld mit niedrigen Realzinsen, während ein deutlich stärker inflationistisches Umfeld insbesondere für Versorger- und Transportwerte günstig sein dürfte; 3. Massive Konjunkturprogramme, die eine echte Stütze für die grüne und digitalen Infrastrukturunternehmen darstellen würden, auf die sich der Fonds ausrichte; 4. Das Engagement gegenüber dem Transport- und Mobilitätssektor (Flughäfen, Seehäfen und Autobahnen), die ein erhebliches Erholungspotenzial bieten würden, sobald der Impfstoff überall verfügbar sei und die Einschränkungen in Bezug auf die Passagierzahlen aufgehoben würden. (Stand vom 29.01.2021) (25.02.2021/fc/a/f)






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