BB Global Macro (Lux)-Fonds: 03/2021-Bericht, Wertverlust von 0,9% - Fondsanalyse


22.04.21 08:30
Bellevue Asset Management

Küsnacht (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des BB Global Macro (Lux)-Fonds (ISIN LU0494761835 / WKN A1CW3N) besteht darin, über den gesamten Konjunkturzyklus konsistente positive Erträge zu erreichen, so die Experten der Bellevue Asset Management AG.

Die angestrebten Renditen sollten eine tiefe Korrelation zur Ertragsentwicklung gewichtiger Anlageklassen aufweisen. Der Fonds eigne sich daher besonders für Anleger mit einem Anlagehorizont von mindestens drei Jahren, die eine gleichmäßige absolute Rendite anstreben würden. Die Fondswährung sei Euro.

Der Fonds beabsichtige, unabhängig vom Marktumfeld, konsistente positive Renditen von rund 5 bis 7% pro Jahr zu erzielen. Dies bei einer annualisierten Volatilität von weniger als 7%. Der Fonds investiere weltweit aktiv in mehrere Anlageklassen mit der Möglichkeit, Long- und Short-Exposure aufzubauen, wobei die Risikoparameter über die Zeit konstant gehalten würden. Ein proprietäres Screening Tool unterstütze das erfahrene Management Team bei der Marktanalyse und der Formulierung erfolgversprechender Top-down-Strategien. Risikomanagement sei ein integraler Bestandteil des gesamten Investmentprozesses. Dank der täglichen Vorgabe eines klar definierten Risikolevels ergebe sich über die Laufzeit ein stabiles Risikoprofil. Das Portfolio investiere vorwiegend in liquide Anlagen, der Fonds biete tägliche Liquidität.

Der Fonds habe im März 0,9% eingebüßt, dies bei einer Volatilität von 4,7%. Im Monatsverlauf habe der MSCI World Equity Index 3,1% zugelegt, der JPM Global Government Bond Index habe 1,5% nachgegeben und Rohstoffe hätten 2,2% (jeweils gehedgt in EUR) verloren.

Die negative Fondsperformance sei vor allem auf die Stärke des USD zurückzuführen, den die Experten vollständig abgesichert hätten und in dem sie im Monatsverlauf eine Netto-Short-Position aufgebaut hätten. Daher hätten Devisen einen negativen Performancebeitrag von 0,56% geleistet. Das gelte auch für Staatsanleihen (-0,35%) und Aktien (-0,04%), derweil Nicht-Staatsanleihen ein Plus von 0,08% beigesteuert hätten. Der negative Beitrag von Staatsanleihen widerspiegele den Anstieg der Rendite 10-jähriger US-Treasuries um 34 Bp auf 1,74%. Gemindert wurde er durch die Short-Positionen der Experten der Bellevue Asset Management AG in UST mit längerer Duration. Aktien hätten wegen der Entwicklung des Biotechsektors und der Short-Hedge-Positionen in großen Indices schlechter als diese Indices abgeschnitten.

Die Experten der Bellevue Asset Management AG erhöhten ihre Nettoallokation in Staatsanleihen im Monatsverlauf von 85% auf 97%, um von den höheren Renditen zu profitieren, und bauten gleichzeitig die Absicherung des Portfolios weiter aus. Ihre Nettoaktienquote hätten sie zwecks Risikominderung von 30% auf 27% verringert. Außerdem hätten sie ihr Engagement in Nicht-Staatsanleihen von 25% auf 20% verringert. Die Experten hätten an ihrer Position in Gold (0,7%) festgehalten und den Monat mit einer Netto-Short-Position (-4,9%) im USD vs. EUR geschlossen.

Die Experten der Bellevue Asset Management AG haben ihre Szenarien im März folgendermaßen angepasst:

Szenario 1 mit einer Gewichtung von 20% sei geringfügig modifiziert worden. Es gehe davon aus, dass steigende Anleiherenditen eine Underperformance von Wachstumsaktien nach sich ziehen würden. Dank der Einführung von COVID-19-Impfstoffen lasse sich die Pandemie deutlich besser kontrollieren. Risikoanlagen würden von einer expansiven Geld- und Fiskalpolitik profitieren. Das sei positiv für Value- und Schwellenländerwerte, leicht positiv für Hochzinsanleihen und negativ für Staatsanleihen.

Szenario 2 mit einer Gewichtung von 60% bleibe unverändert. Es berücksichtige eine langsame Erholung der Wirtschaft. Die Impfprogramme würden Zeit benötigen, um Wirkung zu zeigen, die Marktpreise jedoch nach unten absichern. Es gebe Liquidität im Überfluss und die Inflation sei unter Kontrolle. Dieses Umfeld sei positiv für Risikoanlagen. Dieses Szenario sei für Staatsanleihen leicht negativ.

Szenario 3 mit einer Gewichtung von 20% sei neu. Ihm liege die Annahme zugrunde, dass höhere Inflationserwartungen einen Anstieg langfristiger Zinsen verursachen und zu einer Korrektur bei Aktien führen würden. Das sei negativ für Aktien (vor allem Wachstumstitel) und Hochzinsanleihen sowie für Staatsanleihen. Die bereits steile Renditekurve in den USA biete eine kurzfristige Rendite von über 3% und sichere das Portfolio gegen einen künftigen Anstieg der Staatsanleihenrenditen ab. (Stand vom 31.03.2021) (22.04.2021/fc/a/f)






hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
178,23 € 177,79 € 0,44 € +0,25% 01.01./01:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0494761835 A1CW3N 179,55 € 164,13 €