BB Global Macro (Lux)-Fonds: 02/2021-Bericht, Wertverlust von 0,2% - Fondsanalyse


23.03.21 09:30
Bellevue Asset Management

Küsnacht (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des BB Global Macro (Lux)-Fonds (ISIN LU0494761835 / WKN A1CW3N) besteht darin, über den gesamten Konjunkturzyklus konsistente positive Erträge zu erreichen, so die Experten der Bellevue Asset Management AG.

Die angestrebten Renditen sollten eine tiefe Korrelation zur Ertragsentwicklung gewichtiger Anlageklassen aufweisen. Der Fonds eigne sich daher besonders für Anleger mit einem Anlagehorizont von mindestens drei Jahren, die eine gleichmäßige absolute Rendite anstreben würden. Die Fondswährung sei Euro.

Der Fonds beabsichtige, unabhängig vom Marktumfeld, konsistente positive Renditen von rund 5 bis 7% pro Jahr zu erzielen. Dies bei einer annualisierten Volatilität von weniger als 7%. Der Fonds investiere weltweit aktiv in mehrere Anlageklassen mit der Möglichkeit, Long- und Short-Exposure aufzubauen, wobei die Risikoparameter über die Zeit konstant gehalten würden. Ein proprietäres Screening Tool unterstütze das erfahrene Management Team bei der Marktanalyse und der Formulierung erfolgversprechender Top-down-Strategien. Risikomanagement sei ein integraler Bestandteil des gesamten Investmentprozesses. Dank der täglichen Vorgabe eines klar definierten Risikolevels ergebe sich über die Laufzeit ein stabiles Risikoprofil. Das Portfolio investiere vorwiegend in liquide Anlagen, der Fonds biete tägliche Liquidität.

Der Fonds habe im Februar eine Negativrendite von 0,2% bei einer Volatilität von 3,6% erzielt. Im Monatsverlauf habe der MSCI World Equity Index 3,0% zugelegt, der JPM Global Government Bond Index habe 2,3% eingebüßt und Rohstoffe hätten sich um 11,1% (jeweils in EUR) verteuert.

Im Hinblick auf die Performance sei der Monat Februar ein Balanceakt gewesen. Der positive Beitrag des Aktienengagements der Experten von 0,85% sei durch den negativen Beitrag von Staatsanleihen in Höhe von 0,89% aufgewogen worden. Die Performance der Aktienstrategie sei durch ihre Position in Dividenden-Futures mit einem Beitrag von 0,52% getrieben worden. Unterdessen hätten Staatsanleihen eine kräftige Korrektur erlebt. So seien die Renditen 10-jähriger US Treasuries (UST) und deutscher Staatsanleihen um 34 Bp bzw. 31 Bp auf 1,41% bzw. -0,26% gestiegen. Die Short-Positionen der Experten in UST mit einer Laufzeit von 20 und 30 Jahren hätten die negativen Auswirkungen abgefedert.

Die Portfolioduration habe zu Monatsbeginn 2,2 Jahre betragen und damit unter dem langfristigen Durchschnitt der Experten von 4,1 Jahren gelegen. In Anbetracht der oben erwähnten Korrektur haben die Experten der Bellevue Asset Management AG sie auf 2,9 Jahre angehoben. Infolgedessen sei ihre Nettoallokation in Staatsanleihen von 67% auf 85% gestiegen. Sie hätten das Portfolio hauptsächlich um 7-jährige UST erweitert, für die ihr Modell jetzt eine kurzfristige Rendite von fast 3% zugrunde lege, dies gegenüber 2% im Vormonat. Ihr Netto-Exposure in Aktien sei performancebedingt von 27% auf 30% gestiegen. Die Allokation des Fonds in Nicht-Staatsanleihen und Gold habe unverändert bei 25% bzw. 0,7% gelegen. Ihr Engagement im USD bleibe sehr gering.

Die Experten der Bellevue Asset Management AG hielten ihre Szenarien im Februar wie folgt bei:

Szenario 1, mit einer Gewichtung von 20%, gehe von einer starken Outperformance von Value-Stil und Schwellenländermärkten aus. Dank der Einführung von COVID-19-Impfstoffen lasse sich die Pandemie deutlich besser kontrollieren. Risikoanlagen würden von einer expansiven Geld- und Fiskalpolitik profitieren. Dieses Szenario sei positiv für Aktien, leicht positiv für Hochzinsanleihen und negativ für Staatsanleihen.

Szenario 2, mit einer Gewichtung von 60%, gehe von einer langsamen Erholung der Wirtschaft aus. Die Impfprogramme würden Zeit benötigen, um Wirkung zu zeigen, würden die Marktpreise jedoch nach unten absichern. Es gebe Liquidität im Überfluss und die Inflation sei unter Kontrolle. Dieses Umfeld sei positiv für Risikoanlagen. Die Aktienmärkte dürften in den kommenden drei bis sechs Monaten rund 10% zulegen. Dieses Szenario sei für Staatsanleihen leicht negativ.

Szenario 3, mit einer Gewichtung von 20%, gehe davon aus, dass sich die Märkte schneller als die Wirtschaft erholt hätten und hohe Bewertungen aufweisen würden. Es komme zu einer technischen Korrektur bei Aktien und Hochzinsanleihen. Letztgenannte Ereignisse dürften nur von kurzer Dauer sein, da der Trend zur wirtschaftlichen Erholung positiv bleibe und reichlich Liquidität vorhanden sei. Unter diesem Szenario würden Aktienmärkte und Hochzinsanleihen 20% bzw. 10% an Wert verlieren. Dieses Szenario sei positiv für Staatsanleihen. (Stand vom 28.02.2021) (23.03.2021/fc/a/f)






hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
178,23 € 177,79 € 0,44 € +0,25% 01.01./01:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0494761835 A1CW3N 179,55 € 164,13 €