Aramea Tango#1-Fonds: 03/2021-Bericht, Wertminderung von 1,8% - Fondsanalyse


19.04.21 11:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Aramea Tango#1 ist die Erwirtschaftung einer marktunabhängigen, positiven Rendite für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds investiere in Long- und Short-Positionen aus Aktien und Aktien gleichwertigen Papieren bzw. Derivate auf Aktien und Aktien gleichwertige Papiere. Die Titelauswahl im Long- und Short-Bereich erfolge auf Basis der Fundamentalanalyse. Das Fondsmanagement sei bestrebt, überwiegend in europäische Aussteller zu investieren. Long-Positionen könnten über eine Kombination aus direkten Anlagen und derivativen Instrumenten (z.B. Optionen, Futures, Termingeschäften und Swaps) erfolgen. Short-Positionen würden ausschließlich durch derivative Instrumente eingegangen.

Im März hätten sich die Märkte von ihrer freundlichen Seite gezeigt und der DAX habe erstmals die 15.000-Punkte-Marke überspringen können. Das 1,9 Billionen USD schwere US-Corona-Hilfspaket habe die Fantasie der Anleger beflügelt. Positive Stimmungsindikatoren und ein erfreulicher US-Arbeitsmarktbericht hätten die Kauflaune flankiert.

Die steigenden Covid-Infektionszahlen und neue Lockdown-Schritte vermochten nur kurz zu erschrecken, so die Experten von Aramea Asset Management. Vielmehr habe sich der Blick der Anleger auf die positive Entwicklung von Indikatoren wie ifo-Index, Einkaufsmanagerindex und Auftragseingänge der deutschen Industrie, US-Arbeitslosenzahlen und ISM-Index gerichtet. Mit dem Corona-Hilfspaket wolle US-Präsident Biden sowohl die Infrastruktur stärken als auch mit direkten Zuwendungen von 1.400 USD an jeden US-Bürger mit einem Jahresverdienst unter 80.000 USD den Konsum ankurbeln.

Die Geldpolitik bleibe global expansiv, wenngleich die Inflationsraten und -erwartungen ansteigen würden. Die EZB wolle angesichts des jüngsten Renditeanstiegs ihre Anleihekaufe beschleunigen und die US-Notenbank habe ihre Linie bekräftigt, den Leitzins in den kommenden Jahren unverändert bei nahe null zu belassen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sei derweil auf 1,75% gestiegen. Die Rendite zehnjähriger deutscher Staatsanleihen sei dagegen leicht auf -0,33% gesunken.

An den Aktienmärkten habe es angesichts der fiskal- und geldpolitischen Impulse und der optimistischen Wachstumsaussichten neue Rekordmarken zu verzeichnen gegeben. Der DAX habe 8,9% gewonnen und die 15.000-Punkte-Marke übersprungen. Die Automobilwerte hätten ein Comeback erlebt und den deutschen Aktienindex angetrieben. In den USA habe der Dow Jones-Index erstmals die 33.000-Punkte-Marke überwinden können und im März um 6,6% zugelegt. Die Technologie-Indices seien dagegen etwas blass geblieben (TecDAX +1,5%, NASDAQ 100 +1,4%). Der MSCI World sei immerhin um 3,1% gestiegen. (Stand vom 31.03.2021) (19.04.2021/fc/a/f)