Aramea Strategie Vermögen-Fonds: 10/2016-Bericht, Wertzuwachs von 1,3% - Fondsanalyse


22.11.16 09:30
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Ziel des Fondsmanagements des Aramea Strategie Vermögen ist es, eine langfristig über dem Geldmarkt liegende Rendite zu erwirtschaften, so die Experten von Aramea Asset Management.

Um dies zu erreichen, investiere der Fonds in Aktien, Schuldverschreibungen, Geldmarktinstrumente, Bankguthaben, Aktien-, Renten- und Geldmarktfonds sowie in Sonstige Anlageinstrumente. Eine regionale Begrenzung finde bei der Auswahl der Vermögensgegenstände nicht statt. Die Gewichtung der Vermögensgegenstände könne variieren. Die Anlage könne auch in Form von Instrumenten erfolgen, deren Preis vom Wert anderer Produkte abgeleitet werde ("Derivate").

Der Monat Oktober sei von der aktuellen Berichtssaison in Europa und in den USA geprägt gewesen. Über die Hälfte der im STOXX 600 gelisteten Unternehmen habe ihre Quartalszahlen vorgelegt. Vor allem aufgrund der guten Ergebnisse des Bankensektors habe der EURO STOXX 50 im Berichtszeitraum um 1,9% zulegen können. Besonders hervorzuheben gewesen seien hier die Ergebnisse der Deutschen Bank. Das Institut habe nach einem Verlust im zweiten Quartal im aktuellen dritten Quartal einen Gewinn von 278 Millionen Euro ausweisen können.

Der marktbreite STOXX Europe 600, der auch Länder außerhalb des europäischen Währungsraums umfasse, habe dagegen im Berichtszeitraum 1,0% abgegeben. Die europäischen Börsen hätten sich im Betrachtungszeitraum bis zur Monatsmitte innerhalb einer engen Bandbreite seitwärts bewegt. Positive Impulse seien von der letzten Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) und einer deutlichen Verbesserung der Konjunkturdaten gekommen, die in der zweiten Monatshälfte zu steigenden Notierungen geführt hätten.

Das globale Börsenbarometer - der MSCI World Index - habe in lokaler Währung 1,9% verloren. Unsicherheiten bezüglich der weiteren geldpolitischen Ausrichtung in den USA und der Eurozone hätten das Marktgeschehen beherrscht. Der amerikanische Leitindex S&P 500 habe 1,8% verloren. Der japanische Aktienmarkt zeige sich wieder freundlich. Der Leitindex Nikkei 225 habe um 5,9% zugelegt. Diese positive Entwicklung sei in erster Linie auf eine Währungsabwertung des Japanischen Yen zurückzuführen, von der insbesondere die Kursentwicklung exportorientierter Unternehmen habe profitieren können.

Europäische Anleihen außerhalb des Euroraumes hätten im Oktober fast ausnahmslos Verluste hinnehmen müssen. Im gemeinsamen Währungsraum hätten sich Gedankenspiele um eine mögliche Rückführung der Anleihekäufe seitens der EZB verselbstständigt und nicht nur dort auf den Notierungen gelastet. Hinzugekommen seien allgemein gute Konjunkturdaten und höhere Inflationserwartungen aufgrund der zu erwartenden Basiseffekte beim Rohölpreis. Anleihen außerhalb des Euroraumes hätten sich dieser Entwicklung nicht entziehen können und ebenfalls an Wert verloren.

An den Devisenmärkten habe der Euro gegenüber dem gewichteten Währungskorb um 0,8 Prozent zulegen können. An den Rohstoffmärkten hätten die Edelmetalle Gold (-2,9%) und Silber (-6,6%) ihre Vormonatsgewinne wieder abgeben müssen. Die Notierung für Erdöl (WTI Crude Oil) habe ihren Aufwärtstrend nicht weiter fortsetzen können (-4,0% auf 46,86 USD). (Stand vom 31.10.2016) (22.11.2016/fc/a/f)