Aramea Hippokrat-Fonds: 02/2021-Bericht, Wertsteigerung von 1,6% - Fondsanalyse


10.03.21 13:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel des Fondsmanagements des Hippokrat-Fonds (ISIN DE0009792283 / WKN 979228) ist es, mit einer wachstumsorientierten Anlagepolitik einen langfristigen Kapitalzuwachs zu erzielen, so die Experten von Aramea Asset Management.

Das Fondsmanagement sehe keine Anlageschwerpunkte vor, aber zeitweilige Schwerpunktbildungen im Rahmen der taktischen Asset-Allokation seien möglich. Um dies zu erreichen, stünden bei der Auswahl der Anlagewerte die Aspekte des langfristigen Vorsorgesparens, also Werterhaltung und Wachstum auf lange Sicht, im Vordergrund.

Der weltweit stetige Rückgang der Covid-Infektionszahlen, die überraschend starken Einkaufsmanagerindices für die Industrie im Euroraum, die Erholung des ifo-Index und die neue italienische Regierung unter dem ehemaligen EZB-Präsidenten Draghi hätten die Kapitalmarkte im Februar positiv beeinflussen können. Vor dem Hintergrund einer weiterhin anhaltenden expansiven Geldpolitik rund um den Globus erscheinen die berichteten positiven Unternehmensgewinne eher nachhaltig und lassen für die zukünftigen Quartale weitere Steigerungen erwarten, sodass Anleger ihre Positionen im Februar verstärkten, so die Experten von Aramea Asset Management.

Angesichts der guten Konjunktur und des großen Geldsegens seitens der Notenbanken seien aber erstmals Inflationsbefürchtungen aufgekommen, insbesondere da sich auch viele Rohstoffe stark verteuert hätten. So seien die Bondmärkte unter enormen Druck im Februar gekommen. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen sei von -0,55% auf das Acht-Monatshoch von -0,29% gestiegen. In den USA habe die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen von 1,09% auf 1,45% zugelegt. Die aus zehnjährigen inflationsgeschützten US-Anleihen abgeleiteten Inflationserwartungen hätten mit 2,2% auf dem höchsten Niveau seit 2014 notiert.

Inflationstreibend gewesen sei auch der Brent-Ölpreis, der erstmals seit einem Jahr wieder über die Marke von 60 USD je Barrel gestiegen sei. Auf der anderen Seite habe der Goldpreis unter den steigenden Bondrenditen gelitten und sei von 1.858 USD auf 1.727 USD je Feinunze abgestürzt.

In Deutschland habe der DAX im Februar 2,6% zugelegt und der TecDAX sei dagegen um 0,2% gefallen. Aus diesen ganz unterschiedlichen Entwicklungen lasse sich ganz gut die Branchenrotation hin zu mehr zyklischen Werten (Automobile, Maschinenbau), anstelle von sehr hoch bewerteten Technologieaktien, erkennen. "Value"-Aktien hätten Wachstumswerte geschlagen. Erste Anzeichen dieser Rotation seien auch in den USA zu beobachten. Der NASDAQ 100 sei im Februar 2021 um 0,1% gesunken. (Stand vom 28.02.2021) (10.03.2021/fc/a/f)





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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
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