Aramea Balanced Convertible-Fonds: 10/2016-Bericht, Wertrückgang von 0,8% - Fondsanalyse


17.11.16 09:30
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Mit dem Aramea Balanced Convertible wird Investoren eine Anlage in das komplexe und anspruchsvolle Segment der Wandelanleihen ermöglicht, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds investiere schwerpunktmäßig in europäische Wandelanleihen mit einem "Investment Grade"-Rating. Aus der gezielten Investition in ausgewählte Convertibles mit einem so genannten "gemischten" Profil würden sehr attraktive Rendite-/Risikoeigenschaften resultieren.

Der Monat Oktober sei von der aktuellen Berichtssaison in Europa und in den USA geprägt gewesen. Über die Hälfte der im STOXX 600 gelisteten Unternehmen habe ihre Quartalszahlen vorgelegt. Vor allem aufgrund der guten Ergebnisse des Bankensektors habe der EURO STOXX 50 im Berichtszeitraum um 1,9% zulegen können. Besonders hervorzuheben gewesen seien hier die Ergebnisse der Deutschen Bank. Das Institut habe nach einem Verlust im zweiten Quartal im aktuellen dritten Quartal einen Gewinn von 278 Millionen Euro ausweisen können.

Der marktbreite STOXX Europe 600, der auch Länder außerhalb des europäischen Währungsraums umfasse, habe dagegen im Berichtszeitraum 1,0% abgegeben. Die europäischen Börsen hätten sich im Betrachtungszeitraum bis zur Monatsmitte innerhalb einer engen Bandbreite seitwärts bewegt. Positive Impulse seien von der letzten Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) und einer deutlichen Verbesserung der Konjunkturdaten gekommen, die in der zweiten Monatshälfte zu steigenden Notierungen geführt hätten.

Das globale Börsenbarometer - der MSCI World Index - habe in lokaler Währung 1,9% verloren. Unsicherheiten bezüglich der weiteren geldpolitischen Ausrichtung in den USA und der Eurozone hätten das Marktgeschehen beherrscht. Der amerikanische Leitindex S&P 500 habe 1,8% verloren. Der japanische Aktienmarkt zeige sich wieder freundlich. Der Leitindex Nikkei 225 habe um 5,9% zugelegt. Diese positive Entwicklung sei in erster Linie auf eine Währungsabwertung des Japanischen Yen zurückzuführen, von der insbesondere die Kursentwicklung exportorientierter Unternehmen habe profitieren können.

Europäische Anleihen außerhalb des Euroraumes hätten im Oktober fast ausnahmslos Verluste hinnehmen müssen. Im gemeinsamen Währungsraum hätten sich Gedankenspiele um eine mögliche Rückführung der Anleihekäufe seitens der EZB verselbstständigt und nicht nur dort auf den Notierungen gelastet. Hinzugekommen seien allgemein gute Konjunkturdaten und höhere Inflationserwartungen aufgrund der zu erwartenden Basiseffekte beim Rohölpreis. Anleihen außerhalb des Euroraumes hätten sich dieser Entwicklung nicht entziehen können und ebenfalls an Wert verloren.

An den Devisenmärkten habe der Euro gegenüber dem gewichteten Währungskorb um 0,8 Prozent zulegen können. An den Rohstoffmärkten hätten die Edelmetalle Gold (-2,9%) und Silber (-6,6%) ihre Vormonatsgewinne wieder abgeben müssen. Die Notierung für Erdöl (WTI Crude Oil) habe ihren Aufwärtstrend nicht weiter fortsetzen können (-4,0% auf 46,86 USD). (Stand vom 31.10.2016)

Globale Wandelanleihen (Thomson Reuters Global Focus Investmentgrade Hedged Convertible Index (EUR)) hätten im Berichtsmonat ein Minus von 0,3% hinnehmen müssen. Regional habe sich hier allerdings ein sehr heterogenes Bild ergeben. Während der Thomson Reuters Europe Focus Investmentgrade Hedged Convertible Index (EUR) ein leichtes Plus von 0,2% habe erzielen können, habe sein US-Pendant um ganze 2,9% nachgegeben.

Der Aramea Balanced Convertible sei ausschließlich in Titel mit Investmentgrade-Qualität investiert. Dadurch würden sich solidere Bondfloors (Bewertung der Anleihenkomponente) ergeben, gleichzeitig sei aber das Potenzial auf der Aufwärtsseite gegeben. Somit könne der Fonds die Konvexität der Assetklasse Convertibles ausnutzen. 49,8% der im Fonds enthaltenen Wandelanleihen hätten ein so genanntes "Balanced Profil". In diesem ausgewogenen Bereich sei das asymmetrische Verhalten von Convertibles am stärksten ausgeprägt: Die Wandelanleihe partizipiere hier wesentlich stärker an einer Aufwärtsbewegung der zugrunde liegenden Aktien als an einer Abwärtsbewegung.

Wandelanleihen mit bondähnlichem Profil würden derzeit 38,1% ausmachen. Diese seien gekennzeichnet durch eine geringere Aktiensensitivität, dafür könnten jedoch höhere Renditen und Kursgewinne über eine Einengung der Creditspreads erzielt werden. Die Aktiensensitivität (Delta) der im Fonds befindlichen Anleihen betrage aktuell 39,9%.

Der Aramea Balanced Convertible habe im Berichtsmonat eine Wertentwicklung von -0,81% erzielt. (Stand vom 31.10.2016) (17.11.2016/fc/a/f)






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