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Analysen - Fonds
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11.06.19 11:30
sentix Risk Return -M-Fonds: Wertminderung von 3,6% im laufenden Jahr - Fondsanalyse
sentix Asset Management

Frankfurt am Main (www.fondscheck.de) - Das Sondervermögen des sentix Risk Return -M-Fonds (ISIN DE000A2AMN84 / WKN A2AMN8) wird auf Basis eines Behavioral Finance Ansatzes gesteuert, bei dem durch eine Analyse des Anlegerverhaltens günstige Gelegenheiten an den Kapitalmärkten identifiziert und genutzt werden sollen, so die Experten von sentix Asset Management.

Günstige Gelegenheiten würden sich beispielsweise in extremen Sentimentwerten (diese würden auftreten, wenn eine besonders einseitige Markterwartung vorhanden sei und in diesem Zuge ein hohes Maß an Angst oder Euphorie festgestellt werden könne), stark gefallenen Marktpreisen oder auch in einem sehr einseitigen Positionierungsverhalten der Anleger zeigen. Ziel der Anlagestrategie sei es, durch Investments in Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffen einen attraktiven positiven Ertrag zu erwirtschaften ohne dauerhaft dem vollen Kapitalmarktrisiko ausgesetzt zu sein.

Die Investments in einzelnen Anlageklassen würden über Derivate aktiv und flexibel gesteuert. Bei negativer Marktmeinung könne der Fonds auch Short-Positionen einnehmen, um von fallenden Kursen zu profitieren. Bezüglich der geografischen und branchenspezifischen Ausrichtung seien keine Restriktionen vorgesehen. Anlagerisiken sollten, z.B. durch Nutzung von Stopp-Loss-Marken oder durch den Einsatz derivativer Instrumente begrenzt werden.

Die Aktienmarkt-Korrektur von 5 bis 7 Prozent im Monat Mai habe auch im Fonds ihre Spuren hinterlassen. Mit einer durchschnittlichen Aktienquote von 46% habe der Fondspreis um 3,25% nachgegeben. Da sich an ihrer positiven Grundhaltung zu Aktien nichts geändert habe, hätten die Experten von sentix Asset Management die niedrigen Kurse genutzt, um ihre Aktien-Positionen aufzustocken. Die Ängste um die Zollstreitigkeiten hätten das Sentiment vieler Aktienmärkte aber auch konjunktursensibler Branchen in die Knie gezwungen. Dies hätten die Experten zum Anlass genommen, die Branchenallokation noch zyklischer auszurichten. Die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen der FED habe dazu geführt, dass die Anleger in Renten deutlich überinvestiert seien. Im Falle einer politischen Entspannung könnten Anleger auf dem falschen Fuß erwischt werden. Die Konsolidierung am Gold-Markt scheine vorüber. Edelmetall-Positionen würden aussichtsreich bleiben, genauso wie EUR/USD. (Stand vom 31.05.2019) (11.06.2019/fc/a/f)


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