Logo
Analysen - Fonds
www.fondscheck.de
09.09.20 11:00
Metzler Wertsicherungsfonds 98: Q2/2020-Bericht, Wertrückgang von 0,04% - Fondsanalyse
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Metzler Wertsicherungsfonds 98 (ISIN IE00BLG2YD70 / WKN A111Q5) besteht in der langfristigen Wertsteigerung seiner Anlagen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Die Verluste innerhalb eines Kalenderjahres sollten dabei auf 2% begrenzt werden. Ziel sei es, jeweils am Jahresende einen Mindestnettoinventarwert je Anteil (bereinigt um Dividendenausschüttungen) zu erhalten, der 98% des Nettoinventarwertes je Anteil zu Beginn des Kalenderjahres entspreche. Um dieses Ziel zu erreichen, verfolge der Fonds eine Wertsicherungsstrategie.

In Übereinstimmung mit dem Anlageziel strebe der Fonds an, negative Erträge innerhalb eines Kalenderjahres auf 2% zu begrenzen. Die Erreichung dieses Zieles könne nicht garantiert oder gewährleistet werden.

Der Fonds verfolge sein Anlageziel durch Investitionen an Rentenmärkten in Europa und Aktienmärkten weltweit. Der Fonds lege sein Vermögen überwiegend in europäischen Zins- und Anleihederivaten sowie Aktienindexderivaten globaler Anbieter an. Darüber hinaus könne der Fonds direkt in europäische Anleihen, Aktien globaler Emittenten und aktienähnliche Wertpapiere investieren. Der Fonds könne in Anleihen investieren, die von Unternehmen und Staaten begeben würden und über ein Investment-Grade-Rating oder ein vergleichbares Rating verfügen würden. Das Aktienexposure des Fonds dürfe 20% des Nettoinventarwertes nicht übersteigen. Bankguthaben, das nicht für Sicherheitsleistungen oder Prämienzahlungen auf Derivategeschäfte benötigt oder direkt in Aktien oder Anleihen angelegt werde, könne in Geldmarktinstrumenten angelegt werden.

Der Fonds sei in das Berichtsquartal (Q2) mit einer Aktienquote von fast 0% und einem Rentenanteil von etwa 7% gestartet, was auf Fondsebene einer Duration von 0,4 Jahren entsprochen habe. Die Quoten würden sich immer mit Hinblick auf die Wertuntergrenze zum Jahresende, die bei 98% des Volumens vom Jahresanfang liege, und der aktuellen Marktentwicklung ergeben.

Die Aktienmärkte hätten sich im zweiten Quartal sehr schnell vom Coronacrash im März erholt. Das lasse sich vor allem auf die enormen Impulse der Zentralbanken und der Regierungen zurückführen, und auch die schrittweise Lockerung der strengen Coronaregeln habe zur Wiederbelebung der Wirtschaft beigetragen. Die Erholung sei jedoch noch stark auf einzelne Wirtschaftszweige konzentriert. Sie basiere weitgehend darauf, dass die Liquiditätsschleusen weit geöffnet worden seien, und auch auf der Hoffnung, dass eine zweite Infektionswelle ausbleibe oder ein Impfstoff gefunden werde. Staatsanleihen hätten ebenfalls von dieser Situation profitiert und ihre Gewinne halten können.

Entsprechend der Strategie sei die Aktienallokation mit Einsetzen der Erholung am Aktienmarkt leicht erhöht worden, um an den Kursgewinnen partizipieren zu können. Durch die frühzeitige Reduktion der Aktienquote zu Beginn der Coronapandemie hätten größere Verluste vermieden werden können, sodass zu diesem Zeitpunkt immer noch Risikobudget zur Verfügung gestanden habe, um die Aktienquote erhöhen zu können, ohne dabei die Wertuntergrenze zu gefährden. Die Aktienquote habe zum Ende des Berichtszeitraums bei etwa 1% gelegen. Die Duration sei ebenfalls leicht auf etwa 0,5 Jahre erhöht worden, was einer Rentenquote von etwa 8% entsprochen habe.

Die sehr ausgeprägte und schnelle Erholung am Aktienmarkt habe sich, trotz einer geringen Aktienquote zu Beginn des Quartals, positiv auf die Fondsperformance ausgewirkt. Der Performancebeitrag der Rentenmärkte sei im Berichtszeitraum leicht negativ gewesen. Die Wertentwicklung habe im zweiten Quartal 2020 bei -0,04% nach Kosten gelegen. (Stand vom 30.06.2020) (09.09.2020/fc/a/f)



© 1998 - 2020, fondscheck.de