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08.09.20 11:00
Aramea Rendite Plus A-Fonds: Erneut hohe Ausschüttung - Fondsanalyse
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Trotz der sich wieder weiter ausbreitenden Zinswüste schüttet der Aramea Rendite Plus (ISIN DE000A0NEKQ8 / WKN A0NEKQ) am 15.09.2020 verlässlich 5,50 Euro je Anteil aus, so die Experten von Aramea Asset Management.

"Stabile Ausschüttungen aus ordentlichen Erträgen hat bei vielen unserer Kunden eine sehr hohe Priorität", sage Markus Barth, Vorstand der ARAMEA Asset Management AG. Dies entspräche auf den aktuellen Anteilspreis gerechnet einer Ausschüttungsrendite wie im letzten Jahr von über 3 Prozent.

Auch der kleine Bruder des Flaggschiffs, der ARAMEA Rendite Plus Nachhaltig (ISIN DE000A2DTL78 / WKN A2DTL7), werde rund 2,00 Euro pro Anteil ausschütten. Dies entspreche einer Ausschüttungsrendite von über 2 Prozent. Dank des zunehmenden Interesses an nachhaltigen Lösungen betrage das Volumen der knapp drei Jahre alten Strategie mittlerweile über 250 Mio. Euro.

Der verantwortliche Fondsmanager, des auf Nachrang-Anleihen und Zinssondersituationen konzentrierten Fonds, Sven Pfeil meine dazu: "Die ordentlichen Ausschüttungen sind aufgrund der unverändert hohen Kupons bei Hybridanleihen möglich. Diese Anleihen werden von Finanzdienstleistern und Unternehmen als Eigenkapitalersatz begeben, sodass Emittenten bereit sind einen höheren Kupon im Vergleich zu den klassischen Unternehmensanleihen zu zahlen." Anders als bei High-Yield-Anleihen sei die Qualität der Emittenten jedoch in der Regel hoch, sodass die beiden Fonds im Durchschnitt auf ein gutes "A-"-Emittenten-Rating kämen. Auch das durchschnittliche Anleihe-Rating sei im Investment Grade Bereich.

"Aktuell besonders interessant ist der Bereich der Banken-Nachranganleihen, da sich hier regulatorische Veränderungen (Basel III) in den kommenden Monaten in Form von vorzeitigen Kündigungen bemerkbar machen sollten," erläutere ARAMEA-Vorstand Pfeil weiter. Dies könne zu marktunabhängigen Kursbewegungen bei den betroffenen Papieren führen. Um Risiken in Hinblick auf eine eventuelle Pleitewelle in den kommenden Monaten zu beschränken, stünden Banken aus der ersten Reihe in stabilen Volkswirtschaften hierbei ganz klar im Fokus. Zudem hätten die Banken dank des jüngsten Dividendenverzichts ihre Eigenkapitalbasis gestärkt und seien - anders als 2009 - nicht Auslöser der Krise, sondern wichtiger Baustein bei deren Eindämmung.

Sollten alle Kündigungen, wie vom Fondsmanagement aktuell prognostiziert, eintreten, so bestehe die aktuelle Rendite (Yield-to-Call) der im Fonds enthaltenen Papiere aktuell über 8 Prozent. Dies decke sich auch mit der Performance seit Auflage des Fonds im Dezember 2008, die historisch betrachtet ebenfalls bei über 8 Prozent p.a. gelegen habe. (08.09.2020/fc/n/s)


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