Die zehn Verkaufsschlager der Fondsvertriebe - Fondsnews


10.04.18 12:21
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - 2017 war für Europas Fondsindustrie ein absolutes Spitzenjahr, so die Experten von "FONDS professionell".

Das von der Branche verwaltete Vermögen sei in nur einem Jahr von 7,96 auf 8,9 Billionen Euro angestiegen und habe damit auf einem neuen Rekordstand notiert. Doch trotz aller Jubelmeldungen habe der Fondsabsatz der Top-20-Fonds im unabhängigen Fondsvertrieb im zweiten Semester gerade einmal 75 Millionen Euro erreicht - damit seien die von den Fondsvertrieben eingesammelten Gelder im Halbjahresvergleich um 83 Millionen Euro abgesackt.

Das zeige die von "FONDS professionell" halbjährlich angefertigte Statistik zu den Bestsellern der Fondsvertriebe. Dabei würden jene Investmentfonds ermittelt, die in den zurückliegenden Monaten den Fondsvertrieb, gemessen an den Nettomittelzuflüssen, dominiert hätten.

Die Redaktion habe sich nicht nur angesehen, welche Portfolios zu den absoluten Kassenmagneten der Vertriebe zählen würden aber auch, wie sich die Manager die renditestärksten Produkte derzeit aufgestellt hätten:

Platz 10: FRS Substanz

Auf Rang zehn der meistverkauften Fonds der österreichischen Fondsvertriebe lande der FRS Substanz. 3,62 Prozent habe der gemischte Fonds zu den Nettomittelzuflüssen der Maklerpools im zweiten Halbjahr beigesteuert. Geschäftsführer Günter Schöch setze derzeit besonders stark auf Rentenfonds.

Platz 9: Fidelity Patrimoine

Zu den Kassenmagneten zähle auch der 1997 lancierte Fidelity Patrimoine, der 3,92 Prozent der Mittelzuflüsse der Pools für sich verbuche. Fondsmanager David Ganozzi halte bei seinem Mischfonds derzeit einen großen Barmittel-Anteil.

Platz 8: FvS Multiple Opportunities II

Der FvS Multiple Opportunities II sei vor einem halben Jahr bei diesem Ranking noch noch nicht zu finden gewesen. Mit einem Nettomittelzufluss von 4,03 Prozent lande Starmanager Bert Flossbach mit diesem Fonds auf dem achten Platz. Bei diesem Multi-Asset-Fonds stünden vor allem Basiskonsumgüter auf dem Einkaufszettel.

Platz 7: Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen

Portfoliomanager Frank Fischer lande mit seinem 2,67 Milliarden Euro schweren Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen dank eines Nettomittelzuflusses von 4,04 Prozent auf Rang sieben. Die Bereiche IT und Telekommunikation seien mit 14 Prozent bei seinem Fonds derzeit die größte Position.

Platz 6: C-QUADRAT Arts Total Return Balanced

Auch der C-Quadrat Arts Total Return Balanced erfreue sich mit Nettomittelzuflüssen von 4,58 Prozent großer Beliebtheit. Allerdings habe der Mischfonds von Arts-AM-Chef Leo Willert im Vergleich zum ersten Semester 2017 damit einen Rang abgeben müssen.

Platz 5: Nordea 1 Stable Return Fund

Der Nordea 1 Stable Return Fund habe im zweiten Halbjahr 7,29 Prozent an den Mittelzuflüssen der Fondsvertriebe beigetragen. Verantwortet werde das Portfolio von Asbjørn Trolle Hansen, der auf IT- und Telekommunikation setze.

Platz 4: Deutsche Invest Concept Kaldemorgen

Der Deutsche Invest Concept Kaldemorgen habe einen Rang abgeben müssen. Die Nettomittelzuflüsse seien hier im Halbjahresvergleich von 11,49 auf 7,26 Prozent gesunken. Informationstechnologien und Basiskonsumgüter stünden bei Klaus Kaldemorgen ganz oben auf der Agenda.

Platz 3: C-QUADRAT Arts Total Return Vorsorge

Der erste Siegerrang gehe an den flexible Mischfonds C-QUADRAT Arts Total Return Vorsorge, der sich damit neu in das Top-Ten-Ranking habe emporarbeiten können. Für den dritten Rang hätten diesmal Nettomittelzuflüsse von 9,55 Prozent gereicht. In dem Portfolio seien ebenfalls passive Fonds stark gewichtet.

Platz 2: Carmignac Patrimoine

Der Carmignac Patrimoine habe ebenfalls einen Rang abgeben müssen. Der 21 Milliarden Euro schwere Fonds habe 10,36 Prozent der Nettomittelzuflüsse der Fondsvertriebe auf sich vereint. Édouard Carmignac halte einen beachtlichen Teil an IT- und Telekommunikations-Titel.

Platz 1: Semper Real Estate

Die Nettomittelzuflüsse hätten bei der Nummer Eins, dem Semper Real Estate, 14,77 Prozent ausgemachte. Um sein Portfolio für Anleger attraktiv zu gestalten, sei Geschäftsführer Detlef Schumacher zu einem großen Teil in Einzelhandels-Immobilien investiert. (10.04.2018/fc/n/s)





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