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ebase Vermittler-Fokus-Umfrage: Sehr positive Einschätzung der Profis hinsichtlich nachhaltiger Anlagen bei Privatkunden


10.03.20 10:30
ebase

Aschheim (www.fondscheck.de) - "Die Bedeutung von nachhaltigen Investments bei Privatkunden hat in den letzten Jahren bereits stark zugelegt und der Trend scheint noch lange nicht am Ende", kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase, die jüngst von ebase durchgeführte Umfrage unter 121 Finanzprofis.

So zeige die aktuelle Vermittler-Fokus-Umfrage, dass wie im Vorjahr mehr als 80% der Vertriebspartner der B2B-Direktbank in den nächsten drei Jahren von einer steigenden oder stark steigenden Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit ausgehen würden. Nur 15% seien der Meinung, dass die Bedeutung gleich bleiben werde. Nur etwa 4% würden mit einer rückläufigen Relevanz rechnen.

Die Zustimmungswerte seien bei der letzten Umfrage von 2019 sogar noch etwas höher ausgefallen. "Wir sehen nun eine Konsolidierung auf hohem Niveau", sage Rudolf Geyer. "Der im Vergleich zum Vorjahr gewachsene Anteil derer, die mit einer eher gleich bleibenden Bedeutung rechnen, ist sicherlich zu einem gewissen Teil auf die in den letzten Jahren bereits deutlich gestiegene Relevanz des Themas zurückzuführen. Man kann festhalten, dass das Thema Nachhaltigkeit sowohl bei den Anlegern als auch den Beratern endgültig angekommen ist", kommentiere Geyer.

Die positive Einschätzung der Finanzberater korrespondiere nach Erkenntnissen der ebase auch mit der Fondsnachfrage der Anleger. So habe der Fundflow-Faktor, der die Mittelzu- und -abflüsse von Fonds messe, welche Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen würden, im Dezember 2019 mit 2,35 einen vorläufigen Höchststand markiert. Im Januar und Februar sei der Faktor auf 1,65 bzw. auf 1,20 zurückgegangen, aber weiterhin im deutlich positiven Bereich geblieben. Die Mittelzuflüsse bei Fonds, die mindestens ein Nachhaltigkeitskriterium berücksichtigen würden, hätten folglich um 65 bzw. um 20% über den Mittelabflüssen gelegen. "Die Zurückhaltung der Anleger in den ersten Wochen des neuen Jahres dürfte aber auch mit der generellen Verunsicherung zusammenhängen, die unter anderem das Coronavirus derzeit verbreitet", sage Geyer.

Hinsichtlich der Nachhaltigkeitskriterien, welche ebase ihren Kunden bei der Fondsauswahl zur Selektion biete, seien im Februar vor allem solche Fonds gefragt gewesen, die dem Kriterium "verstärkt umweltorientiert" gerecht würden. Die entsprechenden Fondskäufe hätten die Verkäufe um 40% übertroffen (Fundflow-Faktor: 1,40). Auf Rang zwei und drei seien die Kriterien "frei von Rüstung" (1,25) und "Anerkennung Global Compact" (1,22) gefolgt.

"Bei ebase haben wir frühzeitig die Bedeutung nachhaltiger Geldanlagen erkannt", betone Geyer. "Die Kunden wissen dies zu schätzen und greifen auch gerne darauf zurück, indem Fonds unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien ausgewählt werden."

Die "Vermittler-Fokus-Umfrage" sei eine online-basierte Umfrage unter den Vertriebspartnern der B2B-Direktbank ebase, wie beispielsweise IFAs, und spiegele deren Einschätzung wider. (10.03.2020/fc/n/s)