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ebase-Umfrage: Robo-Advisor-Begriff erst 20% der Deutschen bekannt - jedoch positive Zukunftsaussichten


06.03.19 09:30
ebase

Aschheim (www.fondscheck.de) - Trotz der bereits mehr als fünfjährigen Historie am Markt und der großen medialen Präsenz sind Robo Advisor gegenwärtig noch vergleichsweise wenig bekannt, so die Experten von ebase.

Nur 20% der Deutschen würden den Begriff aktuell bereits kennen, jedoch bestünden durchaus positive Zukunftsaussichten. Rund 45% derjenigen, die mit dem Begriff vertraut seien, könnten sich gut vorstellen, dort in den nächsten zwölf Monaten Geld anzulegen. Das sei das Ergebnis der Umfrage "Robo Advice in Deutschland - Status quo und Entwicklungsperspektiven" des Marktforschungsinstituts Toluna im Auftrag der European Bank for Financial Services (kurz: ebase®) aus Aschheim bei München. "Insbesondere bei jüngeren Menschen und risikobereiten Anlegern ist die Bereitschaft groß", hebe ebase-Geschäftsführer, Rudolf Geyer, hervor.

"Auch wenn das Thema Robo Advice noch nicht in der Mitte der Bevölkerung angekommen ist, ist es auf einem sehr guten Weg", führe Geyer weiter aus. "So ist das Thema beispielsweise bereits heute bei knapp der Hälfte der Personen mit einem monatlichen Netto-Einkommen über 4.000 Euro präsent. Ähnlich ist es bei Personen mit Abitur oder Hochschulabschluss."

Dass die je nach Personengruppe unterschiedliche Bekanntheit des Themas einer positiven Zukunft wiederum nicht entgegenstehe, zeige sich an der bereits heute bestehenden Anlagebereitschaft: Nur rund ein Drittel derer, die den Begriff Robo Advisor kennen würden, würden die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten zwölf Monaten Geld in ein entsprechendes Angebot anzulegen, als sehr gering einstufen. Auch Personen, denen das Thema erst im Rahmen der Befragung vorgestellt worden seien, seien nicht grundsätzlich abgeneigt. Knapp ein Viertel könne sich entsprechende Anlagen sicher bzw. eher schon vorstellen.

Einem Robo Advisor werde dabei indes nicht die Rolle der zukünftig einzigen Geldanlage zugeschrieben. Vielmehr handle es sich um einen weiteren Baustein. Sofern Anlagen in einen Robo Advisor in Betracht gezogen würden, werde am häufigsten ein Anteil der Robo-Anlage von bis zu 25% am Gesamtvermögen angestrebt. "Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen unsere Erfahrungen der letzten fünf Jahre mit unserem eigenen Robo Advisor fintego. Auch hier legen die Kunden in der Regel nur einen Teil des Vermögens über den Robo Advisor an. Aufgrund stabiler Qualität seit Produktstart wurde die Anlage jedoch im Laufe der Zeit oftmals weiter ausgebaut", erkläre Geyer.

Die aus Kundensicht wichtigsten Anforderungen an ein Robo-Advisor-Angebot seien geringe Gebühren (67% mindestens wichtig), Transparenz (66%), eine nachvollziehbare Anlagestrategie (63%) sowie gute Bewertungen durch neutrale Instanzen, wie beispielsweise Stiftung Warentest oder Analysehäuser (61%). Daneben stünden eine mehrjährige Erfahrung des Anbieters am Markt (59%) sowie die Performance (56%) im Fokus.

"Wir haben bei fintego von Beginn an auf geringe Gebühren und eine transparente und nachvollziehbare Anlagestrategie gesetzt", betone Franz Linner, Leiter Finanzportfolioverwaltung der ebase. "Dies hat uns nicht nur sehr gute Ergebnisse in zahlreichen Analysen - wie beispielsweise kürzlich im Rahmen der Studie von FondsConsult - eingebracht, sondern auch viele Kunden überzeugt. Dass wir zudem mit der Anlagestrategie auch unter Performancegesichtspunkten richtig lagen, zeigt die sehr überzeugende Wertentwicklung der letzten Jahre", ergänze Linner.

Dank der grundsätzlichen Offenheit der Deutschen für das Thema Robo Advice sei im Zuge einer weiterhin wachsenden Bekanntheit des Themas von positiven Zukunftsaussichten auszugehen. "Die Ergebnisse der Umfrage haben uns darin bestätigt, dass wir mit fintego richtig aufgestellt sind", resümiere Geyer, "und natürlich werden wir konsequent im Sinne der Kunden und Partner an der Weiterentwicklung arbeiten." (06.03.2019/fc/n/s)