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ebase Fondsbarometer Q3 2020: Sehr große Fondsnachfrage nach dem Corona-Crash bleibt auch in Q3 bestehen


13.10.20 15:30
ebase

Aschheim (www.fondscheck.de) - "Das in Folge der Erholung der Märkte, nach dem Einbruch zum Anfang des Jahres, zu beobachtende große Interesse an Investmentfonds blieb auch im dritten Quartal bestehen. Dadurch konnten zahlreiche Anleger von den zwischenzeitlich günstigen Einstiegskursen profitieren und im laufenden Jahr vielfach bereits eine ordentliche Rendite erzielen", so Kai Friedrich, Sprecher der Geschäftsführung der European Bank for Financial Services (ebase®).

Auch das Handelsvolumen sei im dritten Quartal überdurchschnittlich hoch gewesen, wenngleich es sowohl bei aktiven Fonds als auch bei ETFs hinter den historischen Höchstständen vom März 2020 zurückgeblieben sei.

"Zahlreiche Kunden haben ihre Portfolien in den letzten Monaten wieder offensiver aufgestellt. Sowohl bei Aktien- als auch bei Mischfonds haben die Käufe die Verkäufe im dritten Quartal deutlich überstiegen", so Friedrich weiter. So habe der Fundflow-Faktor, welcher das Verhältnis zwischen Nettomittelzuflüssen und -abflüssen zeige, bei Aktienfonds bei 1,31 gelegen, es seien also rund 30% mehr Anteile an Aktienfonds gekauft als verkauft worden. Dabei hätten insbesondere Aktienfonds mit einem globalen Anlageschwerpunkt sowie solche, die in den USA investieren würden, im Fokus gestanden. Bei Mischfonds habe der Fundflow-Faktor einen Wert von 1,24 aufgewiesen, es seien also rund ein Viertel mehr Anteile gekauft als verkauft worden.

Neben dem großen Interesse an aktiven Fonds sei auch die Nachfrage nach ETFs ungebrochen groß gewesen. "ETFs sind sicherlich einer der größten und stabilsten Trends im Markt, die Käufe übersteigen die Verkäufe bei den ebase Kunden seit Jahren kontinuierlich. Um eine bestmögliche Auswahl zu bieten haben wir bei der ebase vor einiger Zeit entschieden, dass ETF-Angebot deutlich auszubauen. Mittlerweile können die Kunden dadurch aus rund 1.000 ETFs von unterschiedlichen Anbietern auswählen", so Friedrich.

Das ebase Fondsbarometer sei eine Werbemitteilung und werde vierteljährlich veröffentlicht und spiegele die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Das ebase Fondsbarometer setze sich aus zwei Elementen zusammen: Der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiere auf dem Handelsvolumen und lasse unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weise auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2018 hin; ein Stand unter 100 zeige eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an.

Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region würden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei würden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins würden die Mittelzuflüsse überwiegen, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung würden in der Auswertung nicht berücksichtigt. (13.10.2020/fc/n/s)