Vonderau Market System Fund: Neuer Fonds mit spezieller Absicherungsstrategie - Fondsnews


01.06.17 11:00
HANSAINVEST

Hamburg (www.fondscheck.de) - Vonderau Investmentstrategien legt gemeinsam mit der Service-KVG HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH erstmals einen eigenen Fonds auf, so die HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Der Vonderau Market System Fund investiert ohne festgelegte Anlagegrenzen in Zielfonds aller Fondsarten und hat sich zum Ziel gesetzt, langfristig eine bessere Performance als der MSCI World (EUR) zu erzielen. Die Fondsstrategie richtet sich sowohl an Privatanleger (ISIN DE000A2DMWC3 / WKN A2DMWC) als auch an institutionelle Investoren (ISIN DE000A2DMWD1 / WKN A2DMWD).

"Unsere Investmentstrategie, die seit 2013 im Einsatz ist, basiert auf einer speziellen Absicherungssystematik, die es in dieser Form bislang nicht gegeben hat", erklärt Unternehmensgründer und Inhaber Tobias Vonderau. "Die Strategie hat sich für unsere Kunden in den letzten Jahren vielfach bewährt. Dass dieser Ansatz jetzt in einen Fondsmantel überführt wird, ist Ausdruck unserer Zukunftsorientierung. Denn es ist angesichts der bevorstehenden Regulierungsthemen wie MiFID II aber auch dem Investmentsteuerreformgesetz unabdingbar, adäquat aufgestellt zu sein", betont Vonderau, der seit über 20 Jahren Strategien mit Investmentfonds zur Depotabsicherung konzipiert und viele Jahre im Fondsvertrieb tätig war.

Strategischer Ansatz des Vonderau Market System Fund sei die gezielte Verringerung der Fonds-Schwankungsbreite. Dazu werde der Fonds anhand eines regelbasierten Systems, in dem ausschließlich die zurückliegende Marktentwicklung eine Rolle spiele, gegen Kursverluste abgesichert. Zum Einsatz kämen mindestens 24 Zielfonds mit verschiedenen Managementansätzen.

"Wir richten alle Anlageentscheidungen an den Vorgaben des gegenwärtigen Marktumfeldes aus: Solange beispielsweise die Zinsen auf diesem niedrigen Niveau sind, sichern wir den Fonds mit Short ETF auf Aktien ab und verzichten auf Zielfonds mit Anleihen. Je höher die Aktienkurse steigen, desto größer fällt die Absicherung mit Short ETF's aus, die bis zu 35% des Fonds ausmachen können. In Phasen sinkender Kurse verringern wir kontinuierlich unsere Absicherung, um antizyklisch kaufen zu können." Erfahrungsgemäß seien viele Fehlentscheidungen in Geldanlagen unüberlegtem, emotionalem Handeln geschuldet. Die systematische und für die Kunden gut nachvollziehbare Vorgehensweise wirke sich nicht nur schonend auf die Nerven von Anlegern und deren Beratern aus, so Vonderau, aufgrund des festgelegten Systems würden auch regelmäßig Gewinne innerhalb des Fonds mitgenommen.

"Unsere Strategie macht es möglich, dass der Anleger jederzeit in unseren Fonds investieren kann, ohne sich über das Timing Gedanken machen zu müssen", erklärt der 47-jährige Anlageexperte. "Wir achten insbesondere auf ein gutes Verhältnis der Performance zu dem maximalen Drawdown unserer Zielfonds. Heutzutage werden oft einzelne ETF als Anlage empfohlen, ohne dass der Drawdown des dahinterliegenden Index beachtet wird." Als Zielfonds kämen nur behördlich registrierte und kontrollierte Investmentfonds infrage. Vonderau Investmentstrategien setze hauptsächlich auf Fonds, die sich besser als der zugrunde liegende Index und besser als der Schnitt der Fonds in dem jeweiligen Segment entwickelt hätten. "Ein Fonds, der regelmäßig seinen Index schlägt, wird das voraussichtlich auch in Zukunft wieder tun, außer er wird zu groß", ist Vonderau überzeugt.

"Die Entscheidung, einen eigenen Fonds aufzulegen, zeigt, dass alternative Geschäftsmodelle in der Vermögensverwaltung - im Angesicht von MiFID II - nicht nur dem erhöhten Verwaltungsaufwand und künftig strengeren Vorgaben für Zuwendungen und Product Governance Rechnung tragen. Sie ermöglichen es auch, eine bewährte Anlagestrategie in einem Fondsmantel umzusetzen und diese erfolgreich fortzuführen. Zudem freut es uns natürlich, dass unsere Frankfurter Niederlassung vom Markt angenommen wird", so Dr. Jörg W. Stotz, Geschäftsführer der HANSAINVEST für den Bereich Financial Assets. Vonderau ergänzt: "Ausschlaggebend für den Zuschlag war einerseits die kompetente Beratung, andererseits aber auch die räumliche Nähe. Nicht zuletzt bewerten es insbesondere unsere langjährigen Kunden als sehr positiv, dass der neue Fonds von der "Besten Service-KVG Deutschlands" betreut wird." (01.06.2017/fc/n/n)





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