ScopeExplorer - Fondsrating-Update Januar 2020 - Asien-Flaggschiff erfährt Downgrade - Fondsnews


15.01.20 14:07
Scope Analysis

Berlin (www.fondscheck.de) - Die Ratingagentur Scope hat sämtliche Fondsratings aktualisiert, so die Experten von Scope Analysis.

Bei rund 530 der aktuell fast 6.100 bewerteten Fonds habe es Ratingveränderungen gegeben. 232 Rating-Upgrades hätten 298 Rating-Downgrades gegenübergestanden.

Der südafrikanische Asset Manager habe sich in Europa vor allem durch seine globalen Aktien- und Asienfonds sowie Mischfonds einen Namen gemacht. Daneben werde die Fondspalette stark von Emerging Markets Produkten auf der Aktien- und Rentenseite geprägt. Der im Jahr 2010 aufgelegte Investec GSF Latin American Smaller Companies werde seit 2016 von Rafael Mednodza verwaltet und investiere in lateinamerikanische Nebenwerte.

Die größten Länder im Fonds seien Brasilien mit 64,5% und Mexiko mit 21,1%. Der Fonds überzeuge vor allem durch seine exzellente Performance. Über die vergangenen fünf Jahre habe er mit 8,7% p.a. sowohl den Durchschnitt der Peergroup Aktien Lateinamerika (5,3% p.a.) als auch den Vergleichsindex MSCI EM Latin America (6,2% p.a.) deutlich übertroffen.

Der Fonds verwalte 2,5 Mrd. Euro und investiere flexibel in europäische Staats- und Unternehmensanleihen mit dem Ziel über einen Zeitraum von drei Jahren, unabhängig vom herrschenden Marktumfeld, eine positive Rendite zu erzielen. Dabei stünden dem Fondsmanager Benjamin Melman eine Vielzahl von Anleihesegmenten offen. Beispielsweise seien auch Investitionen in High Yield-, Emerging Markets- oder Wandelanleihen möglich.

Während der Fonds über die letzten fünf Jahre mit 2,5% p.a. leicht hinter der Peergruppe Renten Globale Währungen mit 2,6% gelegen habe, seien die Risikokennzahlen sehr überzeugend ausgefallen. In der Risikobewertung habe der Fonds 77 von möglichen 100 Punkten erzielt, was sich beispielsweise in einem maximalen Verlust von lediglich 3,5% über die letzten fünf Jahre geäußert habe, während die Peergroup 5,3% verloren habe.

Der fast 8 Mrd. Euro schwere Stewart Investors Asia Pacific Leaders habe diesen Monat ein Downgrade von C auf D hinnehmen müssen und sei in seiner Peergruppe Aktien Asien Pazifik ex Japan auf Platz 48 von 82 abgerutscht.

Während der Fonds weiterhin mit exzellenten Risikokennzahlen glänze und 2018 sogar positive Erträge für Anleger habe erzielen können, mache ihm seit letztem Jahr eine Performanceschwäche zu schaffen. Auf Einjahressicht habe der Fonds lediglich 8,4% Rendite erwirtschaften können, während die Peergruppe Aktien Asien Pazifik ex Japan auf 20,5% und der Index MSCI AC Pacific ex Japan auf 23,0% gekommen seien.

Die Hauptgründe für die deutliche Underperformance lägen in der konservativen Strategie der Manager David Gait und Sashy Reddy begründe und darin, dass chinesische Internetaktien, wie Alibaba und Tencent, die im Jahr 2019 eine deutliche Erholung verzeichnet hätten, nicht im Portfolio enthalten gewesen seien. (15.01.2020/fc/n/s)






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