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Rolle rückwärts: Deutsche Asset Management nennt sich wieder DWS - Fondsnews


05.12.17 12:45
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Wie die Fondstochter der Deutschen Bank mitteilte, firmiert die Deutsche Asset Management (Deutsche AM) künftig wieder unter der globalen Dachmarke DWS, so die Experten von "FONDS professionell".

Alle Geschäftsbereiche der Vermögensverwaltung würden künftig unter einer starken globalen Marke zusammengefasst, heiße es in einer Mitteilung. DWS stehe dann als Dachmarke für alle Felder, sowohl im institutionellen wie im Geschäft mit Privatkunden, ebenso im aktiven wie im passiven Management und bei alternativen Anlagen.

Der vor dem Teilbörsengang stehende Fondsanbieter belebe damit eine Traditionsmarkte wieder. Das Kürzel DWS sei 2013 aufgegeben worden. Das Haus habe sich in Deutsche Asset & Wealth Management umbenannt. Mit einer bankinternen Umstrukturierung sei die Betreuung vermögender Kunden zurück in die Bank gewechselt. Damit habe die Fondssparte seit 2016 nur noch unter dem Namen Deutsche Asset Management firmiert.

"Unsere neue globale Marke DWS baut auf unseren über 60 Jahre zurückreichenden Wurzeln im deutschen Markt auf, und einem Namen, der in unserer Branche weltweit Anklang findet", habe Deutsche-AM-Chef Nicolas Moreau gesagt. "Sie steht für Stabilität, eine starke Erfolgsbilanz und für Werte, für die wir fortwährend einstehen: Exzellenz, Unternehmertum, Nachhaltigkeit und Integrität. Werte, die auch in Zukunft zentral für unseren Erfolg bleiben."

Neben dem neuen Markennamen werde das Unternehmen auch ein neues Logo erhalten. Die Markenumstellung aller Einheiten und Produktlinien solle 2018 abgeschlossen werden, habe die Gesellschaft mitgeteilt. Dabei solle die ETF-Marke Xtrackers und die Immobilien-Marke RREEF auf Produktebene beibehalten werden.

Die Deutsche AM werde in der Rechtsform einer GmbH & Co. KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) operieren. "Unsere künftige Rechtsform unterstreicht die nachhaltige Verbundenheit der Deutschen Bank mit unserem Geschäft und gewährt uns gleichzeitig die notwendige operative Eigenständigkeit, um unseren Wachstumskurs voran zu treiben", begründe Moreau den Schritt.

Mit der Wahl dieser Rechtsform sichere sich die Deutsche Bank ihren Einfluss. Alle wesentlichen strategischen und personellen Fragen könne sie praktisch im Alleingang entscheiden. Die anderen Aktionäre seien nur am Gewinn gleichberechtigt beteiligt. Damit behalte das Frankfurter Institut seinen Einfluss an der Fondstochter, egal wie hoch ihr Anteil sei. Nach dem Börsengang werde die Bank noch 75 Prozent an der Deutschen AM halten.

Auch das Führungsteam habe das Haus nun endgültig benannt. So sehe die Führungsmannschaft aus:

- Nicolas Moreau (Chief Executive Officer und Vorsitzender der Geschäftsführung)
- Claire Peel (Chief Financial Officer)
- Jon Eilbeck (Chief Operating Officer)
- Nikolaus von Tippelskirch (Chief Control Officer)
- Stefan Kreuzkamp (Chief Investment Officer und Co-Head, Investment Group)
- Pierre Cherki (Co-Head, Investment Group)
- Bob Kendall (Co-Head, Global Coverage Group),
- Thorsten Michalik (Co-Head, Global Coverage Group)

Die Hälfte der Geschäftsführung samt dem Vorsitzenden würden ihren Sitz in Frankfurt haben, habe das Haus zudem betont. Aufsichtsratschef der Gesellschaft werde Karl von Rohr, Chief Administrative Officer der Deutschen Bank. (05.12.2017/fc/n/s)