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Neue Standorte: Deka zieht aus dem Trianon aus - Fondsnews


08.07.20 15:15
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Deka wird 2024 nach über 20 Jahren das berühmte Frankfurter Hochhaus "Trianon" verlassen und in das neu entstehende Hochhaus Four-T1 auf dem ehemaligen Deutsche-Bank-Areal einziehen, so die Experten von "FONDS professionell".

Der Finanzdienstleister habe dort über 16.000 Quadratmeter Bürofläche auf zehn Stockwerken angemietet. Der Umzug sei nach eigenen Angaben Teil eines umfassenden Zukunftskonzepts der Deka-Gruppe für ihre Standorte in Frankfurt und zugleich Bekenntnis für die Metropole am Main. Die Büros der Deka würden künftig an zwei Orten gebündelt. Daher werde zurzeit noch in der Lyoner Straße 13, Frankfurt-Niederrad, ein hochmodernes Gebäude für bis zu 3.500 Mitarbeiter errichtet, das bereits Ende 2021 bezogen werden solle.

Beide Immobilien würden laut der Deka die Möglichkeit bieten, "digitales Arbeiten, Präsenz vor Ort sowie Arbeit im Homeoffice in Einklang zu bringen". Diese durch die Coronakrise verstärkten Trends würden in der Planung der Büroräume berücksichtigt. Die neuen Standorte verfügten gleichzeitig über eine deutlich bessere Flächeneffizienz und somit nennenswerte Kostenvorteile gegenüber den heutigen Standorten. Darüber hinaus leiste die Deka mit den beiden Gebäuden einen deutlichen Beitrag für den Umweltschutz. Der CO2-Verbrauch der Frankfurter Standorte solle sich pro Jahr um rund 70 Prozent reduzieren.

"Die Frankfurter Skyline braucht das Sparkassen-S. Das Wertpapierhaus der deutschen Sparkassen steht auch künftig in Frankfurt", sage Georg Stocker, Vorsitzender des Vorstands der Dekabank Deutsche Girozentrale. "Die Deka hat sich in den letzten Jahren zu einem der attraktivsten Arbeitgeber unter den großen Banken am Finanzplatz entwickelt. Wir wollen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein zukunftsfähiges Arbeitsumfeld bieten, das moderne Arbeitsweisen unterstützt und gleichzeitig deutlich umweltfreundlicher ist als die bisherigen Gebäude. Mit den neuen Standorten zeigen wir, dass sich Kosteneffizienz und attraktive Arbeitsplätze nicht widersprechen." (News vom 07.07.2020) (08.07.2020/fc/n/s)