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Mutig: Asset Manager wagt IPO trotz Kursinferno - Fondsnews


17.03.20 13:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Aktien des britisch-südafrikanischen Asset Managers Ninety One sind am Montag (16. März) per Initial Public Offering (IPO) an den Handelsplätzen in London und Johannesburg erstnotiert worden, so die Experten von "FONDS professionell".

Der Fondsanbieter sei eine Abspaltung des Finanzinstituts Investec. Das Geldhaus habe im Herbst 2018 angekündigt, seine Asset-Management-Einheit aus dem Konzern herauszulösen und als getrennte Einheit an die Börse zu bringen. Vergangenen November sei der Fondsanbieter im Zuge des Spin-offs dann in Ninety One umbenannt worden.

Die Erstnotiz falle mitten in den Kursverfall an den Börsen, den die sich ausbreitende Viruskrankheit Covid 19 ausgelöst habe. Der Parkettneuling habe dennoch Zuversicht verbreitet. "Trotz der derzeitigen Marktvolatilität blicken wir mit Begeisterung in die Zukunft. Unser Ziel, für eine bessere Zukunft zu investieren, ist jetzt so relevant wie selten zuvor", habe Hendrik du Toit, Gründer und Vorstandschef von Ninety One gesagt.

Ursprünglich habe das Mutterhaus geplant, mit der Erstnotiz auch einen Eigenanteil in Höhe von zehn Prozent an Ninety One zu verkaufen. Angepeilt sei ein Preis von 1,90 bis 2,35 Britischen Pfund je Aktie gewesen. Diesen Plan habe Investec vergangene Woche mit Blick auf den Kurssturz an den Börsen gestoppt. Im Londoner Handel sei das Papier am Montag zum Kurs von 1,35 Pfund gestartet. Der britische Börsenindex FTSE 100 habe dagegen am Vormittag gut sechs Prozent im Minus notiert. Der Asset Manager verwalte ein Vermögen von rund 120 Milliarden Pfund (132 Milliarden Euro). (News vom 16.03.2020) (17.03.2020/fc/n/s)